155Er rüttelt und schüttelt die Geister wohl auf,Er fördert gewaltsam des Schicksales Lauf,Und weckt aus dem eisernen SchlafeDie Schläfer und zieht sie zur Strafe!„Wach auf! Du verkrüppeltes Menschengeschlecht,„Wie hängst Du so ängstlich am Alten,„Das Alte ist darum nicht heute noch recht,„Es muß sich dann neu erst gestalten;„Es zeuget die Länge der Zeit und der Brauch„Noch keineswegs sicher vom Beßeren auch,„Was früherhin löblich geschienen,„Kann heutiger Zeit nicht mehr dienen!„Betrachte der Vorwelt so einfachen Stand;„Es bildet ein Gürtel von Blättern„Den ersten der Menschen das leichte Gewand,„Gewebt von den liebenden Göttern;„Es labt sich der Durst an dem kühlenden Quell,„Es findet die Nothdurft die Speise so schnell,„Und fordert der Schlaf eine Stätte,„So wölbt sich der Rasen zum Bette.“
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