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Gedichte
Entstehung
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114
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114Süße Zähre! frischen MuthGiebst Du uns und Kraft zum Leiden,Aus der bittern Quelle scheidenTröstungen sich wunderbar!Welche Stärkung in Gefahr,In bedrängten Lebensstunden,Wenn die Thräne sich entwunden,Und das Auge, neu erquickt,Zu dem Gott der Unschuld blickt!Bruder Klausner, armer Mann!Ist die Welt Dir so zuwider,Daß Du Deine heil'gen GliederIn die Wüste isolirst?Daß Du dort ein Leben führst,Einsam und entblößt von allem,Gleich als könnt es Gott gefallen,Daß Du ſtatt erlaubtem ScherzDir nur Kreuz erwählst und Schmerz?Und Du, müder Greis! seit wannSchmähest Du so auf das Leben,