115Der vom Lichte nichts will wissen,Und darum hat dies nur WerthDem, den Dunkelheit beschwert.Jedes Leiden sich vergißt!Auch der Bettler, dem vor JahrenReiche Güter eigen waren,Giebt sich endlich in sein Loos.Seht! er ſchlummert auf dem MoosSeiner dürft'gen LagerstätteGlücklicher als sonst im Bette,Und sein lächelndes GesichtZeugt fuͤrwahr von Kummer nicht!Schrecklich ist's, daß MenschenblutSo zum Scherz auf Erden fließet,Doch, wer frech dies Blut vergießet,Wird sich einst gerichtet sehn!Wenn der Seuchen gift'ges WehnTausende von Opfern schlachtetUnd nicht Stand noch Alter achtet:Jedenfalls, wenn's Gott gethan,Es geschah nicht ohne Plan.
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