26Seht! so denk ich mir das künft'ge Leben,Wenn ich Formen will der Hoffnung geben,Die aus jenen Worten zu mir spricht.Doch nicht hoffen nur, ich will's auch glauben,Und kein Zeitenwechsel soll es rauben,Was so tief mir in der Seele liegt!Zwar, wenn endlos auch die kuͤnft'gen Zeiten,Nimmer werden sie zu Ewigkeiten,Ewig ist nur das, was nie begann.Unsre Zukunft wird erst mit der Bahre,Vor uns liegen unermeß'ne JahreDieser Raum gehöret uns nicht an.Zwar — wir müssen's offen uns bekennenHoffen ist es nur, nicht Schau'n zu nennen,Was wir unter Ewigkeit verſtehn.Doch, was unsre Sinne noch nicht fassen,Wird der freie Geist, wenn wir erblassen,Hoffet, Brüder! hofft, im Lichte sehn.Und wenn's wahr, was ist alsdann verloren,Ob ich heute erst an's Licht geboren
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