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Gedichte
Entstehung
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27Oder in der Vorzeit schon gelebt;Was ist eine Handvoll flücht'ger JahreVoller Sorge meistens bis zur BahreWenn der ew'ge Tag hernieder schwebt?Und warum alsdann mit bangem ZagenDie Vermessenheit der Zeit beklagen,Daß sie stets nur Zeitliches gebiert;Warum mit der Felsenlast der SchmerzenThöricht sich die kurze Lust verscherzen,Die das Leben kümmerlich verziert?Warum ängstlich in die Zukunft blicken,Thränenströme auf gen Himmel schicken,Daß die Zeit uns nicht Erkenntniß bringt?Wer nicht glauben kann, der möge hoffen!Selbst dem Zweifler geht das Jenseits offen,Wenn sein Geist dem Körper sich entschwingt.Drum so sei uns, neues Jahr! willkommen,Was das alte zürnend hingenommen,Wirst Du schöner uns aufs neu' verleihn:Neue Blütenkränze süßer Freuden