16Es glänzet der Fluren kristallenes Dach,Es leuchtet wie Silber der Teich und der BachUnd eilend, als ging's um die Wette,Entwindet sich alles dem Bette.Da rauschet im Fluge auf spiegelndem EisDer Freund mit dem Freunde zum Ziele,Da schließt sich begeistert der Mann an den Kreis,Und freut sich der kindlichen Spiele.Da brauset des Knaben entfesselter Muth,Und ziehet hinab ihn zur finsteren Fluth,Doch eh' ihn der Abgrund verschlungen,Ist Rettung dem Freunde gelungen.O Winter! wie bringst Du der Freuden so viel,Wie füllst Du die Seele mit Wonne,Wie strahlt aus dem fernen azurnen AsylDie winterlich freundliche Sonne.Du stärkest die Glieder mit göttlicher Kraft;Du läuterst des Lebens erwärmenden Saft,Und schmückest mit Farben der TugendDie Wange der fröhlichen Jugend.
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