15Es decket die Wälder, es decket die FlurEin glänzendes Kleid von Demanten,Es eilet der Wandrer auf blendender SpurZum Freunde hinaus, dem bekannten.„Gott grüß Dich, mein Trauter!“ ruft fröhlich der Freund„Beglückt sei die Stunde, die hier uns vereint,„Willkommen zum vollen Pokale„Bei freundlich uns winkendem MahleEs starren die Flüsse, es starren die See'n,Es starren die brausenden Wogen,Es funkeln die Sterne aus schwindelnden Höh'n,Und strahlend kommt Luna gezogen.Da schleichet der Wölfe verwegene SchaarUnd fasset die Lämmer, die armen, beim Haar,Und schleppet hinaus sie in's Weite,Und würgt und verschlinget die Beute!Es fliehen die Nebel, es sinket die Nacht,Es schwinden die bleichenden Sterne,Es nahet Aurora in göttlicher Pracht,Und Purpur erhellet die Ferne.
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