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Gedichte
Entstehung
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14Der Winter.Entflohn ist der Sommer! es schüttelt der NordDie welkenden Blätter vom Baume,Es ziehen die Sänger, die lieblichen, fort,Und öde und still wird's im Raume.Es stürzet in Strömen der himmlische Thau,Und finstres Gewölke verhüllet das Blau,Das jüngst noch, in Purpur gemalet,Die Sonne so freundlich durchstrahlet.Es fallen die Flocken, es brauset der Sturm,Es fliehet das Schiff an's Geſtade,Es hallen so schaurig die Glocken vom Thurm,Es birgt ſich die zarte Najade.Laß, liebliches Mädchen! laß brausen den Wind,O komm in die Arme, du herziges Kind,Daß endlich die brennenden WundenDer liebenden Sehnsucht gesunden!