religiösen Gedanken angedeutet, während ich meinerseits einebloße Wort= und Sacherklärung verlangt hatte. Nun wäre derAugenblick für Albrecht, Czerski, Elsner, Sachse etc.günstig gewesen, wieder, vor „Dogmatisirung, Intoleranz undExcommunication“ warnen zu können. Allein keine Silbe verlau-tet; denn W. ist ja gesinnungstüchtig in der Vergötterung derWelt und im Leugnen der persönlichen Fortdauer.Wie mag Dr. Schrader (S. 6, 8 und 16.) sein Herzerleichtert haben, wenn derselbe W. ihm entgegentreten zu müssenglaubt und seine „Furcht vor dem Worte Geist“ alsgrundlos bezeichnet, wenn Albrecht ihm und der Stettiner Ge-meinde die an den Tag gelegte „Entrüstung“ verwies. Unsernbesondern Dank statten wir Herrn Herrendörfer (Tilsit) undHerrn Dr. Rupp (Königsberg) ab, wovon Ersterer darauf auf-merksam machte, daß die Bundesversammlung sich förm-lich Censur anmaße, während Letzterer offen bekannte, daßer seinentheils in den Kölner Gedankenäußerungen,selbst in dem berüchtigten Circular vom Mai 1865nichts „Ehrenrühriges“ entdecken könne.Das Erwähnenswertheste vom 7. und 8. Juni 1865 inGotha, war's vielleicht der Besuch des Abg. für Philadelphia,oder etwa die brennende Frage von Magdeburg und Langensalza:ob Gemeindegesang oder nicht, ob mit oder ohne Gesangbuch, obvor oder nach der Predigt? Mein Antrag war's, mit demich, wie ich mir trotz aller Verdächtigungen und Schmähungenbewußt bin, der Freiheit einen wahren und jedenfalls bessernDienst geleistet, als die Männer der „freien Diskussion“ nachdem Schlage Hofferichters, der bereit war, mich mit einer „offizi-ellen Mißbilligung“ abzuweisen und der, dieses lesend, ausrufenwird: „Er hat den Bund gelästert, wozu bedürfen wir noch Zeu-„gen? Was dünkt euch?“—
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