95grober Ketzer, und unchristlicher, wie auch22 uncatholischer Lotterbuben. Und der Emser„ Congreß ist noch immer so ein Ding, wie47 der Schwartzwalder Abt in seiner Ecclesia“ Militante ihn beschrieben. Falls endlich derDomherr von Hillesheim auch der wahreVerfasser, und Beförderer dieser Klagewäre, wer würd selbigem dieses übel aus-deuten, als nur der schwärmerische Heraus-geber mit seinem Geschwader der pöbelhaf-testen Miethlingen.Für diesmahl genug. Mehrere, und grösse-re Auszuͤgen dörften balde nachfolgen, unddie Aufklärung des von dem Herausgeber bey-gelegten Churfürstlichen Schreibens (1), desvon dem tollkühnen Hedderich zusammen ge-schmiedeten Pro memoria, der von demschwärmerischen Thaddäus verfertigten Er-klärungen, der von dem ausschweifenden vander Schüren gegebenen Antwort, und je-nen am 4. Martz 1790 erstatteten Berichts(2) lieferen, worinnen der Geber, nemlichFreyherr Spiegel zum Diesenberg nur das-jenige zu seiner Rechtfertigung wiederhohlt,was er als Curator der Universität in seinergehaltenen Rede (3) schon angeführt, und wasder(1) S. Klage des Domkapitels zu Kölln Bl.34. M. B.(2) Daselbst Bl. 74. lit. F.(3) S. Entſtebung, und Einweihungs⸗Geſchich-te der Karköllnischen Universität Bl. 39.
Druckschrift
Aechtes Actenstuck der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem Bönnischen Universitäts-Briefschranke
Entstehung
Seite
95
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