9—85555EText.Sey Gottes Freund,Der Pfassen Feind.I. Aufklärung.icht des Gottes, wovon der gottesläste-rische Schneider (1) in höchster Ge-genwart des Erzbischofs von Cölln sagte„ Der Gott des Geistes ist nicht der Gott„ des Evangeliums; der Gott des sinnlichen„Juden ist nicht der menschenfreundliche,„ sanfte, allweise, allgütige Gott des gei-„ stigen Christen. Er ist ein zörniger, rach-gieriger, auf seine Ehre und Vorrechte„ eifersüchtiger Gott, ein grimmiger Gott,„ der das Verbrechen des Vaters am Soh-„ ne, und wohl bis ins fünfte Glied hinabzu rächen drohet. Er ist kein unpartheyi-scher, jedes seiner Geschöpfe mit gleicher„Liebe, und Sorgfalt umfassender Schö-pfer,(1) S. Jesus als Sohn Gottes, und als Lehrerder Menschen vorgestellt in zwey Predigtenvon den Professoren Thaddäus, und Schnei-der in Bonn. Bl. 32.
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Aechtes Actenstuck der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem Bönnischen Universitäts-Briefschranke
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