54von den Klöstern des Erzstiftes Kölln imJahre 1783 gefoderte Beyträge sich wider-sezen; ward aber zur Ehre der Wissenschaf-ten, zur Ehre des kaiserlichen Reichskam-mergerichts, zur Ehre Deutschlands mit sei-ner fuglosen Klage abgewiesen, und demErzbischofen zugleich ein Wink gegeben, daßer berechtiget sey, von dem Domkapitel selbsteinen jährlichen Beytrag zur Beförderungder neu gestifteten Akademie in Bonn zufodern. Mehrere fruchtlose Versuche wur-den nun wiederholt, um den biedern Hed-derich, den Vater der Vernunft im ErzstifteKölln, der Ketzerei wegen verdächtig zu ma-chen, und ihn von der hohen Schule zuverbannen. Der heilige Vater Pius VI.muste endlich selbst seine ganze Beredsamkeitverschwenden, um den seiner Kurie gesähr-lichen Mann aus Deutschland zu entfernen.Exjesuiten, Franciskanermönche, und feileRäthe wurden gedungen, die Universität,und ihre Lehrer zu lästern, und noch immerist ihre neidische Rachsucht unermüdet. Denneine Macht, deren Ansehen nur auf Vorur-theilen beruhet, hat alles von der Wahrheitzu befürchten. Diese zu unterdrücken, dieBlindheit stets zu unterhalten, war immerdie große Handlungsmaxime der römischenKurie. Jezt vorzüglich, da das katholischeDeutschland anfängt mit eigenen Augen zusehen; und die Fessel der römischen Skave-rey zu zerbrechen, jezt bietet die Kurie vol-lends alle Schleichwege auf, um diese ihr sonachtheilige Revolution zu hindern. Die ge-genwärtige
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Aechtes Actenstuck der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem Bönnischen Universitäts-Briefschranke
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54
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