80Text.In den mittleren Zeiten — den Zeiten derI Finsterniß und des Aberglaubens, wo esnoch als ein verdienstliches Werk betrachtetwurde, unter der Maske der Religion ſeinpersönliches Interesse zu beförderen, wo derPriester Jesu sich mit Dolchen und Feuer-bränden wafnete, um das Emporstreben derVernunft zu unterdrücken, und durch infal-libele Machtsprüche die Allgewalt der geist-lichen Despotie zu befestigen; wo man ver-nünftige Männer öffentlich verkezern, undmit inquisitorischer Wuth bis zum Scheiter-haufen verfolgen dorfte; — in diesen Zeitenwürden die Kläger durch ihre fanatische Ver-läumdung gewiß Epoche gemacht haben.VI. Aufklarung.Bravo, Herr Herausgeber. So seynddann alle jene Vorstellungen, Be-)schwerschriften, und sonderlich das so bekenn-te Antididagma, oder Christliche, und Ca-tholische Gegenberichtung ebenfalls fanatischeVerläumdungen, welche das Cöllnische Dom-kapitel dem Erzbischofe Herman von Wied,dem Pabst, und Kayser in jener Zeit über-geben, und abdrucken lassen, wo von demErzbischofe selbsten Irrlehren eingeführt, unddie Catholische Religion völlig wollte ver-tilgt
Druckschrift
Aechtes Actenstuck der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem Bönnischen Universitäts-Briefschranke
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30
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