Druckschrift 
3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
Seite
758
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758 1591 H3*114*.

19.Januar die Resolution ihres Vaters vertröstet. 1 Auf weiteres Drängen zurHeidel- Resolution und Mitteilung etlicher Artikel durch den M., auf dieb er g- sie antworten solle, ehe sie sich erklären könne, war,als solcheperson aus Preussen verreiset", noch keine Erklärung erfolgt,vielleicht auch so bald nit erfolgen möchte", da die Herzoginu. a. wissen wollte, ob man den ältesten Sohn des Administratorsder Kur und des Herzogtums Preussen versichern könne undwolle. Eine Versicherung hierüber kann aber schwerlich er-folgen. Ferner berichtetsolche person, das die affecfcion derherzogin noch sehr hieher geneigt"; sie hoffe die Sache bis zuihrer Herauskunft mit beiden Töchtern im Frühling (da dieAerzte ihr das Emser Bad anraten) aufhalten zu können. Beidieser Lage der Dingegedenken wir uns noch zur zeit nit garabweisen zu lassen, sonder ferner anzuhalten", besonders die Her-zogin zu ermahnen, dass sie ihre älteste Tochter mitbringe undvor der Reise sich auf nichts Verbindliches einlasse. Inzwischenmüssen die Gutherzigen am jülichischen Hof und bei der Land-schaft vorbauen. Bittet daher J. und seine Gemahlin, denen dieder Sache gewogenen Leute am Besten bekannt, wie jederzeithierin nicht zu feiern, namentlich die Antwort des alten Herzogsauf das obige Sehr, seiner Tochter der Herzogin in forma bei-zubringen. Lautet die Antwort so, wie einem von J. Räten ge-meldet und von J.unserm canzler für unser wederkunft com-municirt worden", so stünde die Sache auch am jülichischen Hofnoch in guten terminis und würde die Herzogin um so mehrUrsache haben,uf ihrem vornemen, bis sie selbst herauser kommen,zu verharren".

Düsseldorf. Cop.

(Heidel- 114.* Di et rieh Wey er an Herzogin Maria Leonora.Der 8) (j. c. rechnet auf die Verschiebung des endgültigen Entschlusses inSachen der Heirat, auf den Vater der Herzogin und auf die jiilichischenStände. Warnung vor den Umtrieben Magdeburgs und Ansbachs.Kinderreichtum des Administrators. Unsicherheit der Nachfolge in derbrandenburgischen Kur. Haltung des Kaisers in Sachen der Erb-einigung. Spaniens Beziehungen zu J. C. Die Badereise der Herzogin.Verständigung Pf. Johanns. Sibylla von Jülich.)

M. Gn. H. hat auch freundlich gern vernommen E. F. Gn.vorhabende und in vil wege notwendige reis gen Embs und insVaterland und dan die vertrauliche abrede, das E. F. Gn. S. F.Gn. antwort und meinung erwarten und mit E. F. Gn. hernvaters antwortlichem schreiben, es seie beschaffen wie es wolle,auch mit ihr selbsten weiter erklerung gegen den marggrafen undhern administratorn einhalten wollen, wie zwar auch billich, dasnicht so vil auf denen gesehen werde, die sich zum lengsten un-ordentlich eindringen und wider E. F. Gn. noch dero tochter,sonder die landen suchen, als auf die Werbung, die, wie E. F. Gn.wissen, auf deroselben eigenen affectionirt vertraulich andeutenerfolgt 2 und ehe, auch stättlicher und öfter in Schriften geschehen

1 Vgl. III. 428.' Vgl. III. 478.