Druckschrift 
3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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757
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112*113*. 1591 757,

den, sondern es bei seiner vorigen Meinung betreffs der Exekutionzu lassen.

P. S. Teilen Cop. ihres Sehr, an den Kaiser mit. 1

Ma. 54818 f. 168. Or.

113.* Johann Casimir an Pfalzgraf Johann.* 19.Januar

Heidel-(Die preussische Heiratssache scheint trotz der ablehnenden Sehr, der bergHerzogin nach dem Bericht seines aus Preussen zurückgekehrtenDieners für Pfalz keineswegs ganz aussichtslos zu stehen. Diekünftige Badereise der Herzogin. Bittet um die Unterstützung J.und seiner Gemahlin am jülichischen Hof.)

Die Antwort auf J. Sehr, vom 23. Dez. (nebst Copp. derbeiden Sehr. Maria Leonora's an J. und dessen Gemahlin) ver-zögerte sich durch die nach seiner glücklichen Wiederkunft vor-gefundenen Geschäfte, .,furnemlich aber durch einen verdruss, denwir ob solchen und fast einem ebenmessigen schreiben, so gedachteherzogin an uns getan"' (Cop. beiliegend)geschepft haben", daer die Sehr, der Herzogin für ganz abschlägig hielt. Vor wenigenTagen brachte aber einer seiner Diener, der in Privatgeschäftenin Preussen war, früher in Jülich von dieser Heirat hörte undhierüber mit der Herzogin redete, zu der er ihrer Privatgeschäftehalber freien Zutritt bekam, gewisse Nachricht, dass der Sohn desAdministrators nicht, wie man früher ausgab, in Preussen war,'sondern dass nur der Administrator und M. Georg Friedrich derHerzogin schriftlich die Heirat antrugen. Das Sehr, der Herzoginan ihren Vater, aus dem zu spüren, dass sie Brandenburg mehrals P. favorisire, sei nur durch das ungestüme Drängen des M.veranlasst worden, derunder andern streichen" meldete, wieBrandenburg auf dem Kölner Kreistag und auf dem Dep. Tag dieKettung der jülichischen Lande so stattlich urgirt. Die Herzoginhabe;,sich aber auf nichts Verbindliches eingelassen, sondern auf

1 Vom gl. Datum; ausserdem liegen noch bei die aufgefangenenSehr. Philipps II. (III. 412) und dessen Erklärung an Khevenhüller infranzösischer Uebersetzung.

2 Dieses Sehr, schickte zusammen mit den Copp. der Sehr. J. C.an Maria Leonora vom 18. Jan. [III. 478], Weyers an dieselbe und desDiskurses" [No. 114* f.] der Landrentmeister Diepenbroich am 21. März1591 aus Düsseldorf an den klevischen Kanzler Heinrich vonWeze, mitdem Beifügen, er habe diese Copp. vor etlichen Tagenvon einemderselben zweifelsohn wolbekanten freunde" zugeschickt erhalten, umsie W. u. a. mitzuteilen;die person, so mir dis zugesandt, ist vor4 wochen von wegen der churf. Pfalz auf Prag zu der kais. Mt. ver-reiset uud wirt von dannen auf Preussen und darnach hieher ziehen".W. kann die Stücke auch dem dortigen Landdrost und Landhof-meister mitteilen (Düsseid. Or. pr.Dinslachen" 12. März 91). Derpfälzische Zusender der Schriftstücke (vermutlich auch der Verf. desDiskurses) ist, ebenso wie der von J. C. oben erwähnte Diener, D. DietrichWeyer, der Rat und Mittelsmann des Pf. in dieser u. a. Sachen inPolen, Preussen und Düsseldorf. DieWiederkunft" J. C. beziehtsich auf seine Rückkehr aus Sachsen, vgl. III. 457 A. 4

8 Vgl. hiezu III. 198.