Druckschrift 
3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
Seite
751
Einzelbild herunterladen
 

105*106* 15881589 751

sie von ihr zu lassen nicht gedenkt, dann I. L. in den gedankenstehn, solches ihr nicht zu geringerer Verkleinerung bei andernfürstinen möchte geraichen". 1 . .

Mc. Fürstensachen CXXIV. 1020. Cop.

1589.

|.* Johann von Trier an Wilhelm von Baiern. 30Januar

Wäre ohne das gefährliche Kriegswesen,so ich allenthalben w - t ,-,um mich und auch im stift hab", insgeheim selbst zu W. ge-kommen, um vor allem im Interesse des Stifts Köln mit W. zureden, das ohne eine andere Anstellung verloren ist.Es willbesserung deslebens und auch der regerung angestelt sein, davonich nit schrieben kan, wie wol die notturft erfordert." Schwarzen-berg zum Gubernator von Bonn gesetzt, zum Missvergr.ügen derLandschaft und Bürgerschaft, die erklärt, siewolten noch lieberSchenken mit seinem volk haben". Fürchtet neuen Verrat derStadt an den Feind;wan einmal dan der widerwill der under-tanen gegen iren hern und obrigkeit inwurzelt, ist es nit balduszuleschen". . . . Erwartet wenig Bat und Beistand von seinengeistlichen Mitkff., obwohl jetzt allenthalben die Praktiken gegendie Katholischen gehen; die Gegner sind ihm aufsässiger alsandern; er wird von guten Freunden wegen Bedrohung seinesStifts gewarnt;welchs auch mehrerteil ein ursach, mir diespanischen hern im Croeffer reich so hart zusetzen, wiewol ich inwarheit nit weiss, einichem stand der ander religion etwas un-billichs zugefugt hab, angenomen die religion, dan kan ich nichtnachgeben und solt ich darüber blieben." Bittet W.in denSpanischen" das Beste zu tun,dan wiss gott ich inen im ge-ringsten nit begere etwas abzunemen".

Ma. 399|58a f. 65. Eigli.

i Vgl. No. 143; 186 A. 1. Am 30. Nov. schlägt Würtembergin einem Sehr, an Ansbach vor, auf die neuerlichen MitteilungenPhilipp Ludwigs hin Christina zur Hochzeit von L. Wilhelm's ältesterTochter im Frühjahr nach Kassel einladen zu lassen und dann beiL. Ludwig unterzubringen. Pf. Karl an Ansbach, Birkenfeld23. November: man könnte Christina verheiraten, mit Mecklenburg,Braunschweig, Lüneburg oder Holstein, wo seine Schwiegermutterund Herzog Adolfs Wittwe das Beste raten könnten. J. C. Ge-mahlin musste am 37. Dezember die Bitte der Landgräfin ebenfallsablehnen; Kf. Elisabeth habe ihr etwa 6 Wochen vor ihrem Todihre Kinder anbefohlen, wogegen sie versprach die Kinder ebensowie ihre eigeneu zu fürstlichen Tugenden und Gottesfurcht zu er-ziehen; dieser Auftrag sei jünger als das Ansinnen an H., so dassH. aus diesen und den von ihrem Gemahl angeführten Ursachen ihrwohl nicht verdenken wird, dass sie ihr nicht willfahren ,.oder ge-dachtes freulin aus unsern handen lassen können" (Mc. ebd.).