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dem beide waren vor der Rel. Spaltung Filialen von Meirichstadt.Gegen die Abschaffung des Kirchendieners zu Mühlfeld protestirtennur wenige Weiber, während „erlebte manspersonen" Neigung zuder Religion ihrer Jugend zeigten und insgemein die Untertanenmit seinen Verordnungen wohl zufrieden sind. Zu einer Defensionoder Gegenschanze hat er Sachsen keine Ursache gegeben. Einähnliches Verhalten von Kirchendienern würden Chr. und F. W.wohl ernsthafter geahndet haben. Hofft auf Fortdauer seiner mitKf. August bis an dessen Ende bestandenen guten Korrespondenz.
Mc. Rel. Acta des rüm. Rs. T. XI. f. 412 ff. Cop.
19 - J04.* Bischof Julius von Würzburg an Wilhelm von29.November Baiern.
Wurzburg ßetn dag w _ mitgeteilte von der Stadt Schweinfurt in Sachender wegen der Religion Ausgezogenen am K. G. erlangteMandat; sendet Cop. seiner Exzeptionsschrift und bittet um W.Gutachten wegen etwaiger Verbesserungen; man kann den Ausge-zogenen nicht gestatten zu verkaufen, wann sie wollen. Hat neu-lich seine hiesigen Bürger, die aus und zumeist unter den Mark-grafen gezogen, aber zum Aergerniss der Gehorsamen noch fasttäglich hier zu finden sind, Vorbescheiden, ihnen seine Geduld seitOstern 86. vorhalten und sie zum Einreichen der Verzeichnisse ihrerGüter ermahnen lassen, widrigenfalls die Sache durch geschworeneSchätzer erledigt würde; sie erklärten aber nur ihre jetzigenObrigkeiten um Rat fragen und sich danach verhalten zu wollen;. sie werden dort wohl das ihnen Vorteilhafte betreiben. Beabsich-tigt bei Weigerung des Verkaufs oder Forderung eines zu hohenPreises durch beeidigte Personen „nach erbarn billigen dingen unddem precio rerum jetziger zeit" die Abschätzung vornehmen zulassen, bittet aber doch um W. Gutachten, da er nicht zu weitgehen möchte. Erhielt neulich wieder ein „etwas hartes schreiben"vom Kf. und Fürsten von Sachsen wegen seines Religionswerks;beil. seine Antwort, hoffentlich hört „solch überflüssiges bemüssigen"einmal auf. Schickt an Zeitungen das gedruckte sächsische Mandat;„und ist es gottlob umb uns gar still". . .
Mc. Rel. Acta des rüm. Rs XI. f. 410 f. Or.
25. Dezbr. 105.* Johann Casimir an Laudgräfin Hedwig.Heidel-berg Erhielt H. Einladung für Pf. Christina durch Rudolf Raw.Bedauert H. jahrelange Schwachheit und gönnt ihr „unserer altenin ehrn zusamen getragner liebe halben" von Herzen beständigeGesundheit, kann aber ihrer Bitte nicht entsprechen wegen derHaltung L. Ludwigs in der Kontutelsache. Ueberdies soll Christinabilligerweise „nirgends anders dann bei ihrem bruder in dem ihri-gen" erzogen werden, „inmassen dann sie auch selbst nicht vonhinnen begeren tut, auch unsere freundliche herzliebe gemahelin