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der Sendung des „Theodorus de Nyenborch", der „statum domusAuriacae, praesertim liberorum secundi matrimonü V. C. expo-siturus" hoffentlich die Zustimmung des Kf. zu jener vom Vaterdes Grafen, Johann.:von Nassau, wegen des möglichen Anstosses,den die nahe Verwandtschaft machen könnte, nicht gewünschtenHeirat erlangen wird. Es wäre ein Verlust für diese Provinzen,wenn der junge Graf etwa eine deutsche Verbindung eingehenund seine dortige Stellung als ,.praefectus Frisiae" aufgebenwürde.
Dresden. 8280. Or.
92.* König Friedrich von Dänemark an Johann 24. Juli
Casimir. Hamburg
(J. C. Anregung einer Unterstützung der Hugenotten. Hat auf demLüneburger Konvent eine Geldhülfe für Navarra nicht durchzusetzenvermocht und kann ohne die andern Staude der A. C. nichts tun.Falls letztere bei einem Scheitern ihrer Legation in Frankreich aufandere Mittel denken, wird er das Seinige beitragen.)
Auf J. C. Sehr, vom 10. Juni. 1 Die Antwort verzögert durchseine Zusammenkunft mit dem Kf. von Sachsen in Lüneburg,bei der sich „aus eignem bewegen'' auch Kurbrandenburg undMagdeburg einfanden. 2 Der Allmächtige möge seinen Segen dazugeben. Hat J. C. Einspännigen deshalb aufgehalten, weil er „dasjenige,was E. L. der bedrängten und angefochtenen französischen kirchenhalben gegen uns in Schriften wolmeinentlich angesucht und ver-meldet", den Fürsten vertraulich zur Beratung vorlegen wollteund etwas Fruchtbares zu erreichen und J. C. mitteilen zu könnenhoffte. Obwohl er aber neben andern wichtigen Sachen die Fürstenmit allem Fleiss zur Verständigung über eine Geldhülfe fürNavarra zu bringen suchte, wurde doch nach reiflicher Berat-ung dahin geschlossen und verabschiedet, dass wegen der an denK. von Fraukreich in dieser Sache abgefertigten Botschaft und inErwartung der kgl. Antwort „II. LL. für derselben irer abge-sandten glucklichen widerkunft sich in etwas einzulassen oder aufeinen oder anderen weg sich etwas zu ercleren ganz bedenklich
1 Vgl. hiezu S. 734 A. 2.
2 Vgl. II. 466; Ehses-Meister, N. B. I. 1, 205 ff.; Cuno II,88. Heinrich von Kanzau an Christian von Sachsen (auf dessenSehr, vom 16. August, in der Segeberger Haide „den 2. augusti" [!]:Parma erkundigte sich neulich beim Grafen „Alchenburg", ob ernicht zu Lüneburg gewesen und was daselbst gegen den K. vonSpanien beschlossen worden sei; der Graf erwiderte einfach, er seinicht dort gewesen. Eigh. P. S.: Was er kürzlich vom Kaiserund Papst schrieb, „is gesehen, dieweil ich zu Luneborch vol undtul gewesen; hab ich unrecht ingenummen" und sich solches nacheinem Sehr, aus dem Land zu Meissen eingebildet (Dr. 10 709, Zeit-ungen von Eantzow, Or.).
he7.oId. Briefe des Pfalzgrafen Johann Casimir. III. 47