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24. Juli furfallen, auch in solcher den algemeinen protestirenden stendenHamburg zugehörigen, und mit angelegenen Sachen ohne derselben zutuuDgund mitbewilligung furzunemen keinesweges zu tun und einzugehensein wolle. Dabei dann IL LL. entlich beharret", trotz seinerweiteren Erinnerungen und Ermahnungen, wobei er „allerlei, sohie zu lang zu erzelen, von Sicherung gemeiner christlicher kirchendurch ganz Europam und von bevorstehender gefahr zu gemuetgefueret", und trotz des Erbietens seinerseits zu kontribuiren, falls siedas Ihrige tun wollten.
J. C wird leicht verstehen, „wie ganz beschwerlich uns, diewir mit der Sachen nicht mer, ja auch unsers verhoffens woletwas weniger als andere der A. 0. verwandte stende im römischenreich zu schaffen haben, denselbigen vorzugreifen und uns mitsolchen bürden mer dan alle chur- und fursten beladen zu lassen,auch vor unsere person ohne II. LL. sambtlichen zulage etwas ein-zuwilligen und zu contribuiren furfallen wolle"; weshalb J. C. esfreundlich aufnehmen möge, dass er sich für diesmal in Anbe-tracht der Umstände nicht weiter erklären kann. Wünscht mitallen frommen Christen gnädige Errettung der armen bedrängtenChristenheit von dem Wüten der Feinde und Sieg der jetzt Ver-folgten über die Anschläge des Antichrists und seines Anhangs. Daaber die Fürsten zu Lüneburg erklärten, im Fall einer unver-hofften und nicht zum Frieden gerichteten Resolution an ihre Bot-schaft in Frankreich mit den übrigen Veranstaltern der Legation aufandere Mittel zur Sicherung Navarras und der Kirchen zu ge-denken, erbietet auch er sich wiederholt in diesem Fall dasSeinige beizutragen, wie es ja auch bisher und jetzt bei dieser Zu-sammenkunft, „an uns nicht erwunden hat'.' Aber die Uebernahmeeines so weit aussehenden Werks ohne die gemeinen evangelischenStände war ihm jederzeit sehr bedenklich, wobei er es vielerleiUrsachen halben beruhen lassen muss. Empfiehlt J. C. nebst ■Gemahlin und jungen Fräulein „und allem, was derselben lieb seinkann" dem Schutz Gottes. 1
Kopenhagen. D. Prot. l. r >86—88.
1 J. C. hatte damals seine Reise nach Norddeutschland in Sachender französischen Hülfe bereits angetreten (vgl. II. 467; 482). Erging am 22. Juli nach Frankfurt, von da nach Kassel, wo er am 26.eintraf und am 29. Meckbachs Bericht über den Konvent zu Lüne-burg hörte, dann zu Julius von Braunschweig, der ihn zu Wolfen-büttel am 3. August mit seinen Söhnen Heinrich Julius und Philippempfing und bei dem er am 6. Aug. seine Werbung anbrachte. Am9. Aug. nach Helmstadt; „seind fast alle studiosis der universitasgassieren für meinem losament komen. No. Die universitet hat michuf dem rathaus empfangen"; 10.: „frue mit dem alten hern in dasauditorio gezogen, alda ein oration gehalten H. Julius zu ehren".Am 12. gab der Herzog seinen Bescheid; 13. nach Halberstadt; 17.mit dem Administrator „unerkant" nach Magdeburg; 18. mit JoachimFriedrich von Liegnitz nach Zerbst; „disen abend nicht zu nachtgessen, devenu fort malade". 19. Dessau; 23. Wittenberg; die Kirchemit „Martini Luteri und Philipi Melantoni epitavium" besichtigt,„darnach in das closter und auch in das auditorium gangen". 27.Berlin, von Otto Hagk, Christoph von Dorstedt und N. Koderitz