Druckschrift 
3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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734
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734 1586 86*88*.

Handlung mit R. baldigst etliche ihrer vornehmsten Rate ver-ordnen. 1 . . .

Kopenhagen. England A. Eigh. (pr. 22. Mai.)

21. Mai 87.* Relation der dänischen Gesandten Brede von

Hamburg

Ranzau und Veit Winsheim an König Friedrich. 2

Ankunft zu Metz am Osterabend, zu Paris am Donnerstag nachQuasimodogeniti. Audienz beim K. Sonnabend den 16. April;Vorantwort durch Kanzler Schiverni, obwohl der K. die latein.Werbung gut verstanden habe. Neue Audienz Dinstag 19. April;Beantwortung durch Belliver (der K. hoffe auf gütlichen Ausgangdieser Unruhen und werde alle einem christlichen Herrn und Vaterdes Vaterlands zustehenden Mittel anwenden; Dank für die Ermahn-ung und Freundschaftsversicherung gemäss den alten Erbvereinig-ungen mit Dänemark). Es hiess bei Hof, man wolle sie mit einerHotantwort abweisen, wie nachher den andern Gesandten auchwiderfahren würde. Der Krieg geht weiter. Abreise von Paris,(wo der engl. Gesandte Ed. Staffordus gute Korrespondenz mit ihnenhielt und Mitteilung ihrer Werbung und Beantwortung an seineKgin. erbat; so auch J. C. und Segur; sie wollten es aber ohneden K. nicht tun) 21. April. J. C, und seine Gemahlin trafen sieauf der Hinreise zu Kaiserslautern, auf dem Rückweg zu Heidel-berg', beil. eiu Konvolut Sehr, von J. C. an den K. mitgegeben[fehltj. Freundschaftsversicherungen hier und bei L. Wilhelm;Dank von Segurius, der sie in der Nähe von Heidelberg traf.

Kopenhagen, ür.

22. Juni 88.* Georg Hans an Alexander von Parma. 3

Schickt seine deutsche Antwort betreffs der Friedenshandlung;die deutschen Fürsten, denen sie mitzuteilen ist, sprechen meist

1 Ein Sehr. K. Elisabeths an K. Friedrich, Greenwich 26. Mai,dankt für die R. Werbung und verweist auf dessen Bericht überhaeemagni ponderis negotia (ebd. Or.). Vgl. Bor II, 74:9.

2 Vgl. II. 444 A. 1; Cuno, Tossanus II, 146. J. C. Kalender1586, 4. Mai: Dänische Gesandte auB Gallia gekommen, im Schlosslogirtund f'rolich mit inen gewesen"; 5.: mit dem GesandtenD. Winsheim dikurirt; 6.: Gesandte ziehen weg. In einem Sehr,an K. Friedrich, Heidelberg 30. Juni, schickt J. 0. nochmals seinSehr, vom 6. Mai in Cop., für den Fall, dass es nicht durch diedänischen Räte übergeben worden sein sollte, und bittet wiederholtum einalmosen" für die bedrängten Christen und um EinwirkungFr. im gleichen Sinn auf Sachsen und Brandenburg; England habe50000 Kronenuns bar zu Frankfurt erlegen lassen". (Kopenh.Frankr. Ref. Or.)

3 Vgl. II. 455.