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1586
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liehe Geschäfte und zumal durch die Betreibung der kais. Belehn-ung in Anspruch genommen; sobald diese Geschäfte erledigt sind,wird er auf die Zusammenkunft bedacht sein. 1
Dresden. Oopial 535.
86.* Heinrich Kamel an Koni g Fried rieh vonDänemark.
13. MaiLondon
. . Audienz bei der Königin in „Grönwitz" gestern. Sie sprachmit ihm von der brüderlichen Freundschaft des K. gegen sie vonihrer Jugend auf, „dabei I. K. Mt. viel scherz und ernst durch-einander gemiscliet, welchs an E. K. Mt. zu lank zu schreiben";betreffs der Friedenshandlung zwischen ihr und Spanien rühmtesie das Vorhaben des IL, wenn dieser aber wüsste, was sie fürSpott und Schimpf vom K. von Spanien erlitten, der ihr nicht nurnach der Krone, sondern auch oft und vielfach nach dem Lebentrachten liess, ,,so wurden E. K. Mt. die lange geduld und grossetorueit (wie I. Mt. wort gewesen), das sie es so lange gelitten, vielme dan dasjenige, was sie jetzo angefangen bette, beschuldigen";sie erzählte ausführlich alles, was ihr in etlichen Jahren begegnet.„In summa, der beschluss war, wan I. Mt. gleich frieden mitHispanien erlangeten, so wurden doch die Hispauier deuselbigenhalteu so lange, bis sie ihre gelegeuueit ersiehen, das sie inen ohnegefahr biechen und ir desto besser hinwiderumb zusetzen konten".Er berührte dagegen die Ursachen des kgl. Entschlusses, die altennoch bestehenden Verträge und Bündnisse zwischen Dänemark,Eugland, Spanien und Frankreich, weshalb der K. keinem Teilgegen den andern heimlich oder öffentlich tätliche Hülfe tun könne,dagegen wegen seiner Verwandtschaft mit beiden diesen christlichenWeg vorgeschlagen habe. Wird hierüber persönlich ausfuhrlichenBericht erstatten. Der Abschied war: weil die Sache wichtig, wollesie die Königin in ein geringes Bedenken ziehen und zur weiteren
1 Vgl. II. 425 A. 2; 427 (Aufzeichnungen J. C, die u. a. auf einepersönliche Verhandlung mit Chr. berechnet sindi; 457: zu dem ebd.A. 2 Mitgeteilten noch nachzutragen ein Sehr. K. Friedrichs von Däne-mark an Ulrich von Mecklenburg vom 25. April 1586, in dessen P. S.es nach Erwähnung päpstlicher Praktiken heisst: „ü.is aber die keis.II t. die geistlichen stitter solte wideruinb von . . dem eburf. zu Snxenabgefordert haben", berühre U. in einem heut eingetroffenen Sehr.,dessen Ueberbringer berichtete, der Kf. verstärke den Hot um 4—500Pferde (Ivopenh. D. Prot.). — Die angebliche Aeussetunu; des Kf.,„se ne veuiilam quideui in corpore stio habere, qu.ie C;dvinisraofiveat", bei Fechtius, 8. 686 f; vgl. hiezu III. 8; 1.10 (,S. 113). Am12. April schreibt Pauli aus Dresden an Philipp Oamerarius: „Et nondnbium est mntationes qna^d.im fatales impendere. quas dem pro suaineffabili boniiate eleni' nt.er moderetur et gubornet. Cum cogito,quantis procellis haec aula pvoxirais pancis lnen-ubus agitaU fnerit,toto quasi aniino cohonesco" (Berlin, Bibl. Sammlung Meusebach,eigh.).