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3 (1903) 1587 - 1592
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730
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730 1586 81*83*.

verweigern oder die päpstischen Ständeunderstünden sich, ihrereligionsreformation dem religionfrieden zuwieder in der stendeA. C. landen und gebieten eigenes vornemens und one ordentlichim reich zugelassenes erkentnus und aus trag fortzusetzen, so betteman ursach, nicht alleine derowegen I. Mt. und die andere stendeargvvonig zu vordenken, sondern ihnen auch dasselbige zu vor-weisen und nach gelegenheit dagegen zu trachten". Sonst berührtihn die Vorenthaltung des kgl. Titels an Navarra nicht, da vorlangen Jahren zwischen Oesterreich und Navarra Streitigkeitenentstanden sind und die kais. Kanzlei es so gehalten hat, ehe derKg. in des Papstes Bann kam. Gegenüber den Reden unruhigerLeute über die Endschaft des Rel. Fr. hält er sich an die Er-klärungen des Kaisers und der vornehmsten Stände, dass auchohne Religionsvergleichung durch ein Generalkonzil der Friedens-stand in allen Artikeln bis zur Vergleichung des Glaubens inKraft bleiben soll. Teilt des Kaisers Sehr, an ihn und Branden-burg und ihre Antwort in Sachen der Patente für den Kg. vonFrankreich mit; findet eine weitere Aeusserung nicht veranlasst.Bezieht sich wegen Aachens, Augsburgs, französischer Unruhen aufseine Räte in Worms. Dankt für das Zuentbieten und wünschtebenfalls viele glückliche neue Jahre.

Mb. 112J9. Or. (pr. 13. Febr.).

6. März 82.* Johann Georg von Brandenburg an Johann

J Kö1 " an Casimir,

der Spree

Hat seinen Räten zu Worms befohlen keine Aenderung

betreffs der zweimonatlichen Hülfe zuzulassen [ganz im Sinn und

Wortlaut von J. C. Sehr, vom 13. Febr.] und ev. mit J. C. und

unseres Teils fürstlichen Räten zu protestiren und den Dep. Tag

zu zerschlagen. Ist gegen Abstrickung der Kommerzien mit

England u. s. w. und für gütliche Handlung namentlich zwischen

den beiden Kff. von Köln. Die Kommination der Kölnischen, 1

gleich früheren ähnlichen Reden, für eine Leichtfertigkeit zu halten.

Das Sicherste ist, sich des kölnischen Kriegs nicht anzunehmen,

um Spanien oder andern keine Ursache zu geben.

Mb. 1H|3. Or.

1. April 83.* König Friedrich von Dänemark an König

Philipp II. von Spanien.

(Der Krieg in den Niederlanden, neuerdings belebt durch das Ein-greifen Englands, nur durch den von Spanien geübten Gewissens-zwang verursacht. Der K. soll nicht auf den römischen Papst,sondern auf das in Deutschland, Polen, Ungarn und Böhmen gegebeneBeispiel religiöser Duldung sehen. Erbietet sich gegenüber Spanienund England zur Friedensvermittlung und beglaubigt seinen GesandtenWilhelm von Wense.J

Bedauern über die niederburgundischen Unruhen und über dievergeblichen Bemühungen sie beizulegen von Seite der R. Stände.

i Vgl. II. 422 A. 1; 427 (S. 356); Rit t er, D. G. II, 17 f.