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3 (1903) 1587 - 1592
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wesen stark zuesprengen wellen. . . La mesma platica se entiendeqae S. S ad moviö tambien en Venecia, lo quäl entendido delembaxador del rey de Francia que reside allä, hizo grandisimosofficios en contrario, diziendo publicamente que eran platicas yengaäos espanoles; si bien S. M ad jamäs ha tratado palabradello; el papa (por quanto se entiende) se mueve solamente äproponer esto por el buen zelo que tiene al beneficio de la chri-stiandad, pareciendole que la presente ocassion saria buena porestar tan enbaragado el Turco, como esta; aunque podria ser tanbien que le huviesse movido haver entendido que vuelve ä Con-stantinopla un criado de Juan Marillano, pensando que va ä tratarnueva Suspension, lo quäl no es assi, porque va solamente a intcr-tener esta platica y entender lo que allä passa." Bleibt bei seinerMeinung, man werde Sega betreffs der Liga mit guten Wortenkonteutiren, da der Kg. sich in diese Verhandlung nicht gern ein-lassen wird, wenn er sie nicht besser fundirt und andere christ-liche Potentaten daran beteiligt 1 sieht. Betr. Köln äusserte aufseine Verhandlung mit Granvela dieser gestern:el rey tieneharto que hazer en su casa propria sin acudir a la agena, perosi le sobrare algo, no dexara de hazer de su parte lo que pudiere,como lo ha hecho hasta ahora." 2 . . .

Nürnb. Germ. Nat. Mus. Cod. i 961 x III, 285b f. Cop.

44.* Gutachten ZulegersfürGebhardTruchsess. c. Novbr.

(Lage Gebhards nach dem Abzug J. C. Mangelnde Vorkehrungen fürdie Fortsetzung des Krieges. J. C. durch die Pfalz in Anspruch ge-nommen, nur noch als Kreisoberst für die kölnische Sache zu haben.Zu einer ausserordentlichen Hülfe neben der Kreishülfe heranzuziehenPf. Georg Hans, die Hugenotten und die Niederländer. Vorschlagden Sohn des Veldenzers zum Koadjutor Gebhards zu machen. Allesliegt an der Behauptung von Bonn.)

(L. Zulegers discours in negotio Coloniensi.")Hochwurdigster churfurt, gnedigster her! Ich muss meinemengel bekennen,. das; ich pflege libere zu, sagen, was ich

1 Vgl. Bezold, K. Rudolf und die Liga, S. 26 t f; PhilippsonS. 494 f.

2 Vgl. hiezu Hansen III. 1, 704 f; 711; Philippson S. 567 f.Am 19./29. Nov. berichtet Kh. dem Kaiser, Sega habe Bescheid er-langt: der König lasse es betreffs der Türkenliga bei seiner vorigenAntwort an den Papst durch Toskana, d. h. der Papst solle sich erstder andern, besonders der Venezianer versichern; sobald der Königsehe, dass etwas Gründliches und Beständiges zu hoffen, wolle er sichnicht weigern, beizutreten. Der Diener Marilliani's sei inzwischenwegen der Verlängerung des Anstands nach Konstantinopel gegangen.Köln betreffend wolle der König Parma Unterstützung des neuen Erzb.mit Kriegsvolk befehlen lassen, soweit es in den Niederlanden ent-behrlich;von gelt aber solle man nicht reden, dann I. Mt. dessenselbs nicht zue aigner notturft uberschies". Minucci werde wohl auchnicht viel mehr erlangen.