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liehen Verweigerung ersitzen plieben. 1 Dieweil man aber jetzo einkriegsvolk im feld und dis ein offenbare sacb, so im landfridenund reichsordnungen grund, auch von soviel stenden approbirtwird und allein an manlichen nachdruck gelegen, das die pfaffenhelfen das kriegsvolk underhalten nach gemeiner executionsordnungoder das man inen solch kriegsvolk ins land schicke und darnachandere di negsten kreis aufmane oder zur contribution anhalte,auch hochgedachter herzog propter interesse wol darzu verstehenwird: so ist es zeit, das diese sach als die hauptsach vleissäg ge-triben werde, wi ich mich dan zu tun erpoten, wo I. Ch. Gn.mir solches bevelen werden. Doch ist not, das mein her prinzdessen auch verstendigt werde, uf das S. F. Gn. di generalstadenzu volnstreckung der angebotenen mittein anhalte; dan di reichs-stende werden desto lustiger darzu sein, wi obgemelt, wansie der staden guten anpietens execution hoeren. Und kan alsoein sach in di andere verwickelt und paulatim eine sachwerden." 2 Die Grafen sollen Albrecht von Nassau bewegen, dass erdie Kff. von Sachsen und Brandenburg dazu bringe, in diese gemeineExekutionsordnung zu willigen. J. möge sich hierüber mit Ludwigvon Witgenstein verständigen, diesem und Oranien Copien diesesSehr, zuschicken und letzteren ermahnen, die Legation der General-staaten und die Anstellung der Hülfe zu befördern. Will über dieLage in Heidelberg berichten, wohin er vom Kf. Befehl hat. „Esmüssen di hern graven in dieser sachen zuschlagen, den herzogen,auch andere stende helfen animiren; so zweifelt mir nit, die weiles via plana, expedita und ein offenbare sach, so auch vom churf.zu Saxen selbst geraten, es werde wol gehen. Es kan auch hoeü-gedachter herzog jetzo, dieweil got di sach in ein casum geschickt,das S. F. Gn. in seins bruders grad treten, kein andern weg geheD,dan den I. F. Gn. zuvor irem hern bruder haben zugemutet und sichbeclagt, wo derselb hette seinem ampt ein genügen getan, das diesach in eim andern stand stunde. Derhalben was I. F. Gn, der-selben bruder zugemutet, das tun sie jetzo selbst, wi auch ohnezweifei geschehen wirt". 3
Wiesbaden. Dillenb. Korr. Eigh.
30. Oktbr. 43.* Khevenhüller an den Kaiser.
9. Novbr.
Madrid ' • • • • Sega's Werbung 4 geht, wie jüngst gemeldet, vornehmlich„liga halber wider den Turgen und damit I. Mt. cölnischen
1 Vgl. II. 108; bezüglich Sachsens ebd. 101.
2 Vgl. IL 207; 227; 233; Lossen II, 360 f.
8 Am 1. Januar 1584 schreibt Zuleger aus Heddesheim an GrafJohann: „Die gemeine sach belangend hab ich zu Heidelberg dorumb,das ich etwas speeificirt, was S. F. Gn. zu entsetzung Bon tun solt,abermals undank und vieleicht ungnad verdient. Aber die irret michnit, das ich dorumb solt underlassen der gemeinen Sachen zu dienen,wo ich kan"; er erwarte hier Junius.
4 Vgl. über die Sendung des B. von Piacenza, Philipp Sega, anden spanischen Hof im Sept. 1583 Hansen III. 1, 309; 701 ffPhilippson, Granvella S. 488 ff.