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3 (1903) 1587 - 1592
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686
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686 1583 44*.

c. Novbr. nicht gut befinde; bin dessen bei dem alten churfursten seligen 1also gewöhnet, welche fl] seine rate ad illam libertatem gewehnet,wie wol ich solcher freiheit halben bei M. Gn. F. und H. herzogJohansen Cisimirn bin zu Ungnaden kommen, 2 und weis auch woldas ich in diesem zug E. Ch. Gn. etwan dardurch auch unlustig ge-macht. "Wie aber deme, kan ich änderst nicht haudien, und ge-schieht von mir nicht aus hochmut, sonder aus gutherzigkeit.Consuetudo transiit in naturam.

Derhalben wissen E. Ch. Gn. wol, das ich gerne gesehen, dasdieselb zu Rom, 8 do beide E. Ch. Gn. und F. Gn. beisamen rebusintegris in flore constitutis, alle sachen exfundamento beratschlagethetten, do dan Rom hette dem herzogen können geliefert, S. F. Gn.in diesem zug involvirt, Bon proviandiret und versichert werden.So hett ich auch gern gesehen, das E. Ch. Gn. kriegsvolk, so inWestphalen den armen man ohne nutz und not gefressen, ange-fuehret were worden und etwas ausgerichtet hette. Aber E. Ch. Gn.halten mirs gnedigst zu guet, eunetando non semper restituiturres, sicut in Fabio, sed saepissime perditur, wie die erfahrungE. Ch. Gn. nu mehr dan zu viel gelehret hat. Dan wan E. Ch. Gn.die occasionem gebraucht und alspalt zu allen sachen getan, sowere gemelte occasio E. Ch. Gn. nicht also entschlipft und wurdedie nit also bloss sein.

Dan das ist guet zu erachten gewesen, wan sich der fal mitpfalzgraven Ludwigen begebe, das der herzog wurde abziehen unddie Pfalz einnehmen. Das aber kein Winterlager hinderlassen undjedermann abziehen und E. Ch. Gn. ganz bloss gelassen werdensolte, das haben sich gleichwohl dieselb nicht versehen. Es istsich aber nicht zu verwundern, den do man dem feind zeit sich zuSterken gelassen, ist er so mechtig worden, das niemand hernachgefunden worden, der sich im Winterlager het wollen gebrauchenlassen. Dieses ist verdriesslich zu lesen, das bekenne ich, aberes geschieht von mir nicht, das ich vulnera zu refriciren lust habe,sondern das wir kommen aus dem, so uns frisch begegnet, dasungluck, so künftig ist, zu verkomen und proerastinationem ab-zulegen.

Wie aber der sachen zu tun, hab ich dem von Lewenstein zuHeidelberg geraten, umb ercleruug, was Bon halber, item derkreishulf halber zum herzogen sich zu versehen, anzuhalten. Ichhab auch darauf S. F. Gn. canzler ein memorial zugestelt, dessencopien E. Ch. Gn. der von Lewenstein wurd behendigt haben. Wieich aber jungst bei Lewenstein geschrieben, so halte ich, das derherzog sich Bon weiter im geringsten nicht werde annehmen noch

1 Kf. Friedrich der Fromme. Das Gutachten Z. kurz erwähntII. 265 A. 1; benützt bei Losseu II, 483 ff.

* Vgl. I. 140; 159.

8 Bonn; J. 0. Kalender 1583 zum 29. August (Bonn): der Kf.kommt;unser noturft mit einander underredt, abends mit einanderim gemach alein gessen; dise nacht bei dem churf. gelegen;"30. ins Quartier nach Aurbach, 31. nach Lülsdorf. Vgl. H. 206;Lossen II, 357 f.