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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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665
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auch numer sovil, das die Sachen itzo in vorigem stände nichtweren; dan der prinz itzige zeit iu die eusserste not und dahingedrungen, das inen fast alle hern vorlassen und das er blosund allein des gemeinen pöfels gnad und willen leben muste.Solchs sagt graf Johan von Nassau, wie mich Meinz bericht, vonime auch selbst; item vermeldet noch weiter, das der prinz numerfast bei einem jar daher von wegen herr Omnes ungedult derlangwirigen beschwerung keine stunde seins leibes und lebensnicht sicher gewesen."

Spanien sei eben so erschöpft wie die Gegner; es käme nurdarauf an sich ins Mittel zu legen,das sie honesta conditiooevon einander kernen." An Spaniens Zusage zweifelt er nicht.Grosse Gefahr für das Reich von Seiten Aleneon's, der zugleichdie baldige Anwartschaft auf die französische Krone habe. Aehn-lich sei es aber, wenn Spanien neben Portugal auch die Nieder-lande behalte. Wenn es soweit komme, könne das Reich in beidenFällen nichts dabei tun. Man müsse auf Beseitigung der Spanierund der Franzosen bedacht sein und desshalb die Traktation fort-setzen.Uf welchen fall man sich keins uberfals im reich desorts besorgen dorfte; wir weren fast einer zunge, die commerciawurden erhalten, des reichs contribution wurde dem reich nichtentzogen und man were der gar geferlichen machiavellischen guber-nation beide von Franzosen und Spaniern übrig.

Und weil mit Hispanien albereit soweit gehandelt worden,das er entweder die keiserin, erherog Ferdinanden, Carlen oder deskeisers bruder einen (ausgeschlossen erzherzog Matthien) diegubernation bevelen wolte, so hette sich das reich keiner bösennachbarschaft an dem ort zu vorsehen"; die obigen Gefahren undvor allem die französischen Praktiken würden dann von selbstwegfallen. Doch sei zunächst notwendig, ad partem sich über dieGesinnung beider Teile zu vergewissern, was der Kaiser beiSpanien, der Kaiser und etliche vertraute Kff. der A. C. beimPrinzen und den Staaten tun könnten. Selbst wenn die Sacheauf einen R. Tag verschoben würde, könnte man die Staaten da-durch von den französischen Praktiken abhalten. Sonst aber seibei der Not des Prinzen und der Staaten die angeregte Gefahrvorhanden. . . .

Dr. 7389, Schriften betr. die Zuuauffordnimg der cliurf. Räthe 158081. Eigu.

32.* Johann Casimir an Landgraf Wilhelm. 26. April

Friedels-

AufW. Sehr, vom 13. . . Betr. die Nachricht einer beglaubten heimPerson, der K. von Spanien habe ihm Bestallung angeboten, istnitohne vor diser zeit von wegen I. K. W. von weitem hero bei unsansuchens bescheen, ob wir uns in derselben dienst einlassenwolten; welches zumueten wir gleichwol angehört, aber darauf innichten erkleret". Dies Geschrei offenbar ausgesprengt, um ihn zuverunglimpfen.E. L. wissen wohl, das derjenige kein tor, ge-meinem weit- und Sprichwort nach, ist, der einem andern einetorheit zumuetet, sondern derjenige, so dieselbige tuet." Gott hat