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3 (1903) 1587 - 1592
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666
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666 1581 23*24*.

ihn bisher behütet,das wir uns von dem frerabden potentatennit für ein mancipium fesslen, ire suesse und glatte wort oderangebotene munera verlaiten lassen, wie E. L. und andere bisheraus unsern actionibus gespuert". Hofft auch weiterhin auf dieseRegierung durch die göttliche Allmacht,das wir nichts tuen undfurnehmen den was zu seiner ehr und gemeiner Christenheit wol-fart dienlich". 1

Marb. Kurpfalz 158091. Or. (pr. Marburg 8. Mai.)

24*. Erstenberger an Wilhelm von Baiern.14 : \ucrust'p (Säkularisation des Bistums Meissen. Aachische Sache. Kursächsische

*> Beformation in der Lausitz. Befinden des Kaisers.)

.... Der vermeinte Bischof zu Meissen muss des Kf. Sohn,der postulirt ist, den Platz räumeu.Wan es ime nit pesser soltbekommen als seinem bruder der stift Mersenburg, so hets pessergehaissen: Noli me tangere." Der Bischof, so einer von Lausitz,soll Kanonikus zu Bamberg werden, vielleicht weil er die Con-cordia unterschrieben hat. 2 Wie spöttisch die Calvinisten zuAachen die kais. Kommissarien abgewiesen haben, wird W. vonseinem Bruder erfahren haben.Die bösen tropfen laufen zueirer religion verwanten oder je ad commune asylum und deck-mantel aller ketzerei, der A. C. nemlich"; sie verklagen den Kaiserund seine Kommissare, so dass Sachsen und Brandenburg sich derSache (wiewohl modeste) beim Kaiser angenommen haben; dieAntwort des Kaisers auf ihr Sehr, istzimlich kuel (non enimaudemus profiteri, qui simus). 8 . . Ich besorg, wir werden auch indeme, wie in plerisque, wan es lang herumber geht, stecken bleibenund die sach solang hangen lassen,bis der reichstag herbei gehet.Aisdan haben wirs gewiss verloren, und wird Cöln die letzte statsein, so catholisch pliben, und bald hernach volgen." Die geistlicheJurisdiktion des Bistums Meissen reicht bis in die Lausitz, wo bisherunter der Administration des Archidiakons zu Budisin Joan. Leisentritius

»Vgl. I. 233; 286; 290; 299; Schmidt, Dohna S. 30; 32 f;Corresp. de Uranvelle VIII, 620 f. Trotzdem setzten sich dieAnknüpfungen mit Spanien 1582 fort; vgl. Br. J. C. I. 418 (S. 556).J. C. Andeutung von einem Geschenk wird bestätigt durch ein Sehr.Champlite's (an Parma?) vom 6. Okt.. 1582 bei Kervyn de Lett-enhove VI, 136 A. 2, worin von J. C.öftres de servir Sa M tt "gesprochen wird sowie von einer vom König Beutterich zugedachtenKette;la dicte chäne n'eat de moindre importance que le presentroyal qui a este faict ä son maistre". Vgl. auch Corr. deGranv. IX, 255. Dohna in der Selbstbiographie S. 44:Graf Jobanvon Nassau der eitere, item graf Ludwig von Wittgenstein schicktenden Otto Grünrat einmal zu I. F. Gn. mit vermeldung, es ginge eingeschrei, I. F. Gn. wolten spanisch werden; imo sie kamen selberund besprachen IL Gn. H., aber sie bekamen eine solche antwort,dass sie stillschwiegen und I. F. Gn. nicht weiter importunirten." Grat'Johann nahmdarnach" J. C. Schwester Kunigunde Jakobe zur Gemahlin.

2 Vgl. Bot tiger-Flathe, Gesch. von Sachsen IP,37 f. ChristiansBruder Alexander, 1561 Administrator zu Merseburg, starb 8. Okt.1565. B. Johann (Haugwitz) von Meissen resignirte am 20. Okt. 1581.

3 Vgl. I. 306 A. 2.