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3 (1903) 1587 - 1592
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664
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664 1581 22*.

1581.

.Januar 22*. Abraham Bock an August von Sachsen. 1

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(Unterredung mit B. Julius von Würzburg über die kölnische Friedens-handlung 1579, das Scheitern der von Spanien beabsichtigten Zuge-ständnisse an der Forderung allgemeiner Freistellung und dem Miss-trauen Oraniens und der Staaten, die gegenwärtige Notlage Oraniensund die Gefahr sowohl einer französischen als einer spanischen Herr-schaft in den Niederlanden für das Reich. Fortsetzung der Friedens-handlung wünschenswert, zumal Spanien einer Statthalterschaft derKaiserin oder eines Erzherzogs in den Niederlanden geneigt ist.)

.... Auf der Reise nach Bamberg ward er zu Würzburgvom Bischof zu Hof entboten und unterhielt sich mit demselbennamentlich auch über die niederländischen Sachen. Der B. istder Ansicht, der Vergleich wäre zu Staude gekommen, wenn derKaiser jemand von den Ständen der A. C. (darunter I. F. 6n.uf E. Ch. Gn. vor den furnemsten deuten' - ) zur kölnischen Trak-tation beigezogen hätte. Denn die Kommissarien seien alle katho-lisch und dadurch schon einem Teil der Staaten verdächtig gewesen.Auch der modus agendi sei ihnen nicht entsprechend und fremd-artig gewesen;man hab von teilen nicht gewust, qua mente et in-tentione gehandelt oder auch wi die Unterhandlung aufgenommenwurde." Doch seien die Artikel alle bis auf den von der Religionund den von dem Ausgleich mit dem Prinzen abgehandelt worden.

Die religion belangend, hab es ex parte Hyspanien daraufgestanden, sie weren auch Hispanien im vertrauen so weit mechtiggewesen, das man in ganz Holant und Seelant, auch in einer iden.provinz eine oder mer örter zum exercitio religionis suae freilassen,alle inquisitiones abstellen, einem iden in seinem hause vor sichund die seinen bucher zum lesen, das auch der religion halbenniemand weichen oder verkeufen dorfte, vorgonnen, alle castellsowol als das ganz hispanisch regiment im ganzen lande abschaffen,dagegen alle empter mit gebornen eiuwonern bestellen wollen.Allein daran hab es gestanden, das denen orten, die es nichtbegerten, ire religion nicht geendert noch auch itzo andernwolten, wider iren willen keine neue religion nicht aufgedrungen,item das der election und bestellung der embter halben unter inenselbst eine gewissheit gemacht wurde."

Dem Prinzen hätte man die Gubernation von Holland undSeeland verstattet und sein Land zurückgegeben, nebst stattlichemErsatz für'seine Schulden. Das alles scheiterte ander Forderungallgemeiner Freistellung ohne gewissen Religionsfrieden und an demMisstrauen des Prinzen und der Staaten gegen die Unterhändler.Und weren damals beide teil noch in guten federn gewesen, alsodas inen der frieden noch zur zeit nicht schmecken wolllen.

Nun hetten S. F. Gn. allewege die gedanken gehabt, egestasund die not musten entlich frieden machen. S. F. Gn. wüsten

1 Ich gebe hier nachträglich den letzten Teil des I. 272 A. 1kurz exzerpirten Berichts.