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Beschwerungen abzuhelfen und ein zu besorgender Aufstand zuverhindern sei, worauf er Alles vornehmen will, „was nach gelegen-hait der sachen dienen und zu sonderer steifen handhabung desreügionsfridens reichen mag". 1 . . .
Berlin. Korresp. mit dem Kaiaorhof. Eigh.
6»* Landgraf Wilhelm an Johann von Nassau. 23. Dezbr.
(Niederländischer Friede. Rel. Aenderung zu Heidelberg; Gefahr eines jjainBruderstreits. Die Eeformirten sollten sich der A. C. in Lehre undZeremonien anschliessend
Auf J. Sehr, vom 16. Dez. nebst beil. Sehr. Oraniens an ihnund Kursachsen. Gönnt dem Prinzen und seinen Mitverwandtenden geschlossenen Frieden; missbilligt nur die einseitige Eides-bekräftigung. Der Bericht über die Heidelberger Rel. Aenderungenüberrascht ihn nicht; er befürchtet Uneinigkeit zwischen den Brü-dern, die er beide gewarnt hat; wünscht nur, dass demgemäss„der eine nicht nimium praeeipitanter und der ander nimium per-tinaciter handelte". Es wäre billig und fein, „das diejenigen, sosich uf die A. C. fundiren und berufen, auch derselbigen durchausin lehr und ceremouien volgten und mit fractione panis, dem ortund form des tisches und kilchs und anderm dergleichen dingenmehr, die dann im grund nichts uf sich haben, aber dem gemeinenman ein gross ergerniss geben, nicht ein sonders machten ; vornemb-lich aber und dieweil sie doch wol sehen, das wir andern die tran-substantiationem, localem inclusionem, Capernaiticam manducationemso gar und dermassen condemniren, das auch omnis suspicio papi-sticae idolatriae hinweg genommen und vertilget wird, sich dero-wegen auch im übrigen mit uns aecordirten und imperscrutabiliascandalose inquirendo ecclesiam Christi nicht zertrenneten, sondernvielmehr bedechten, das es leicht ist, das volk zu überreden, dassie den sacramentis nicht viel gleuben, aber herjegen gar schwerfeit, den gemeinen man dabin zu bringen, das er demselbigendebitam fidem et reverentiam praestire",
Wiesbaden. Diu. Aren. T. 457. Or.
1 Die Antwort vom 31. Dez. verweist wegen der Beschwerungenauf die zu Regensburg sowohl 1575 als 1576 Ubergebenen Supplika-tionen. Vgl. hiezu I, S. 201 f; Hansen III. 2, XXVI f; XXX ff;Ritter, ü. G. 1, 469 ff; 501 ff.