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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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635
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687-689. 1592 635

von Helmstatt berichtete der zurückgekehrte Bote, Helmstatt habeihm Antwort auf dem Rückweg von Marburg versprochen, sei aberinzwischen ohne Hinterlassung einer Antwort nach Lothringen ge-zogen. Viel in Schriften zu handeln ist in solchen Sachen nichtratsam; sie empfehlen Sendung eines Rats nach Heidelberg, dervon wegen des Religions- und Kriegswesens der Kurpfalz beimKf. allerhand anbringen und sich daneben bei D. Kulmann undanderen, bei denen etwas zu erfahren, vertraulich erkundigen und,falls sie für sich nicht heraus wollen, fallen lassen soll, es wäreihm nicht entgegen, wenn Kulmann oder andere solche Dinge auchmit andern reden möchten. Wegen der Heirat des Grosskanzlerssoll man nicht wieder zu dem Fräulein selbst schicken, sonderndie Frau Burggräfin vertraulich um ihre Vermittlung zu Gunstendes Hauses Brandenburg ersuchen lassen. Fabricius erwähnt inseinem Sehr, auch seine Verhandlung mit Kurbrandenburg wegender Verheiratung der schwedischen Prinzessin und was den Ab-gesandten des Markgrafen zu der kgl. Hochzeit in Polen deshalbund wegen der preussischen Heirat mit Pfalz zu befehlen seinsollte. Es empfiehlt sich das Nötige nicht den Gesandten insgemein,sondern nur dem SekretärGissen" aufzutragen.

Mc. FUrstensachen CXXIV. 1021. Or.

688. Kaiserliche Erklärung auf die Werbung der 10.

kurpfälzischen Gesandten. 20-

^ Mai

Der Kaiser hat die von den Gesandten mit Ueberreichung g

ihres Kredenzschr. vorgebrachte Werbung gehört und sich denInhalt des Berichts vorlesen lassen,den I. Ch. Gn. hievorI. kais. Mt. bei dero panetir herrn Lasslaw von Zetlitz auf unsersGn. F. und H. herzog Reicharten pfalzgrafens einbringen zukomenlassen und die herrn abgesandten itzo in truck übergeben". Daangesichts dieses Streits der Kaiser behufs gütlicher Beilegung mitden Kff. in Handlung steht, um ohne Säumen etliche vornehmeFürsten als kais. Kommissare zu verordnen, während bis zum Ver-gleich beiderseits alle Tätlichkeit eingestellt' werden soll, trägt erBedenken zur Zeit mit der Belehnung fortzuschreiten.

Ma. 301|3 f. 58 f. Cop.

689. Kurfürst Friedrich IV. an seine nach Holland 12. Mai

und England abgefertigten Gesandten. 1 ^er* 1 '

Auf Durant's Sehr, an den pfälzischen Vizekanzler aus Frank-furt vom 10. Mai wegen etlicher für die Reise notwendiger Punkte.Und lassen wir euch darauf anfenglichs hiemit zukommen zweneugellendischen hosenbendel. Demnach aber ganz zweifelig und

1 Eine kurf. Vollmacht gl. Datums ebd. ist ausgestellt für beideFreiherrn Philipp den Aelt. und Philipp den J. zu Winnenberg undBeilstein und für den Sekretär Johann Durand,sonderbarer Sachen