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3 (1903) 1587 - 1592
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634
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634 1592 686-687.

verrukter zeit bei deroselben wir durch unsern rat Dr. JohannChristof Rheinern unserer reichs und behemischen belehnunghalber . . gesuecht und das I. Mt. den sechsten aprilis nechsthininen unsern abgesandten rat . . beantworten lassen, ob sie gleich-wol nicht ohngeneigt, sich darauf als gleich zu erclern, so werenjedoch I. Mt. ohnlengst von . . herzog Reicharten . . etliche ein-reden und gerechtigkeiten, so S. L. zu dero churf, Pfalz admini-stration und curatel zu haben vermeineten zukomen, welcheI. kais. Mt. neulicher weil uns umb unsern bericht mit einem I. Mt.eigenem diener zugeschickt, vor dessen widerkonft und vernemungbegerten berichts I. kais. Mt. sich uf unser suechen füeglichennicht ercleren könden. Wann aber hierauf I. Mt. bei obgedachtemdero dienern wir unsern ausfürlichen wolbegründen gegenberichtund gedruckter beilag alberait hiebevorn . . zugeschickt", fundirtauf die Goldene Bulle u. a. beständige Argumente, versieht sichder Kf. keines weiteren Aufschubs der Belebnung, zumal ihm derKaiser in einem Sehr, vom 17. März zur erlangten kurf. Würdeund Stand von Gott allen Segen und Wohlfahrt gewünscht hat.Bittet das Unterlassen des Erscheinens zu persönlicher Lehens-empfängniss damit zu entschuldigen,das gleich zu jetziger ein-tretung unserer churf. regierung wir durch allerhand wichtigefürfallende geschefte, auch wegen vilerlei kriegsgeschrei und Werb-ungen daran verhindert". Bittet die Belehnuug seinen mit genüg-samer Vollmacht abgefertigten Räten und Botschaftern zu erteilenwie seinen Voreltern und seinem jüngstverstorbenen Vetter undVormund J. C.

Signatum Heidelberg, den ersten aprilis anno etc. 92."

Ma. 30113 i. 50 f. Cop.

15. Aprü687. Bedenken der ansbachischen geheimen RäteAnsbach au f <j j e Werbung des preussischen Rats

Dr. Andreas Fabricius.

Betr. nochmalige Beförderung der Heirat zwischen der zweitenTochter der Herzogin und dem jungen Kf. bei Rhein sowie dieVerheiratung des Grosskanzlers mit einem lignitzischen Fräulein.Auf das kürzliche Sehr, des Markgrafen wegen der pfälzischenHeirat an den Marschalksverweser zu Heidelberg Hans Philipp

weil ich albereit im werk bin, zu ehister gelegenhait an deroselbenkais. hove meine ansehenliche rate und botschaften abzufertigen"(ebd. f. 39 ff. Cop.). Die Gesandtschaft muss aber erst viel späterwirklich abgegangen sein. Inzwischen hatte der Kaiser wegen desStreits zwischen Friedrich und Reichard Gutachten von den Kff. u. a.Fürsten erfordert, mit dem Bemerken, dass er sichungehört . .pfalzgraf Fridrichs bericht" nicht entscheiden könne (an Ernst vonKöln, Prag 2./12. März, Ma. 301/12, Cop ; an Baiern, gl. Datums,Ma. 301/3, Or.; an Würtemberg, gl. Datums, Häb erlin XVI, 351).In einem Sehr. Simmern 14. März wandte sich auch Pf. Reichardnochmals an den Kaiser, mit besonderem Hinweis auf die schwierigeLage in der Oberpialz (ebd. Cop.). Vgl. H ab er 1 in XVI, 350.