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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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606
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606 1592 673-675.

schaffte missbreuche wieder einzuführen". Fr. soll sich von nie-manden erschrecken oder persuadiren lassen, die K. 0. und GebräucheFriedrichs III. und J. C.temere abzutun". Sonst würde jeder-mann Fr. für verzagt oder kleinmütig halten und ein Beispiel darannehmen, Fr.in politicis desto herter zuzusetzen". Fr. soll sichdaher nächst Gottes Wort auf die A. C, und die Concordia Buceriberufen und sich zu ordentlicher Erkenntniss, aber vor unpartei-ischen und der Sache unverwandten Richtern und unter alleinigerZulassung des Wortes Gottes als Richtschnur erbieten.

Bin. Coli. Cam. I (f. 3G0 f"). Cop.

19- 674. Wilhelm von Baiern an Kurfürst Friedrich IV.29.

Januar Kondolenz zum Ableben seines nahen Blutsfreuuds J. C,die

München m ^ uns z jmlicti, auch je lenger je bössere vertreuligkeit, wiedann wir mit derselben hingegen gehalten". Gott möge Fr. diesenVerlust anderweitig ersetzen und seinen fürstlichen Verstand sostärken und ihm so vernünftige und treue Leute und Diener zu-schicken,damit sie dises abgelebten fürsten mit desto wenigermschaden und nachteil empören und dero ansechliche land und leutmit lieb in der forcht gottes und guetem friden regirn können".Ist gern bereit zu der von Fr. erbetenen vertraulichen Korrespon-denz, wie er sie auch mit Fr. Vater gehabt und von seinem eignenVater gleichsam, geerbt hat. Sie haben um so mehr Ursache zugetreuer Zusammensetzung, da sie beide von demselben uraltenHaus stammen undes auch jetzt aller orten eben seltzam undgefahrlich stehet"; verweist auf seinen in Kürze abzufertigendenGesandten. 1

Me. No. 1003. Or. (pr. Heidelberg 4. Febr.).

24.Januar 675. Kurfürst Friedrich IV. an den Kaiser.

Heidel-berg Mitteilung vom Tod J. C. und seinem Antritt der Regierung,als S. L. eben im werk gewesen vermog der guldiuen bull undalten herkomens mir dieselbe genzlichen abzudreten und zu über-geben". Empfiehlt sich und seine Lande und Leute dem Kaiser zuGnaden und verspricht sich als ein gehorsamer und vaterlands-liebender Kf. zu halten. 2

Me. No. 1003. Cono.

i Am 12./22. Febr. beglaubigt W. bei Fr. seine Räte AdolfWolf genannt Metternich und Hans Albrecht Tichtl, mit dem Bei-fügen, er meine es mit Fr.ganz vetterlich und guet' : '. (Me. Or.)In einem weiteren Sehr., München 23. März/2. April, kündigt W. demKf. zur Ergänzung seines wohlgeneigten Gemüts die Sendung von zweiLöwinnen an; er hätte gern auch den dazu gehörigen Löwen geschickt,besitze aber zur Zeit selbst nur einen einzigen; erbietet sich zu allenvetterlichen und angenehmen Diensten (Ma. 301/3, f. 27, Conc).

2 Vgl. zu dieser sehr verspäteten Anzeige S. 602 A. 1. Am 26. Jan.berichten Christoph von Loss und Wolfgang Eylenbeck an JohannGeorg von Brandenburg aus Dresden, während ihrer Anwesenheit zu