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esser molto favorito dal signor dio, che in tre mesi siano morti doielettori dell' imperio, quali non solo si dimostravano coatrarii intutte le operationi et in tutti li dissegni della M. S., ma procura-vano ancora per molte vie di pregiudicar all'auttoritä et dignitäimperiale". 1 Navarra verliert dagegen den einzigen Fürsten vonBedeutung, auf den er noch hoffen konnte. „Et se bene Casimiree stato uno di qualli, che con la borsa han fatto poco, con l'aut-toritä, col consiglio et con l'audar esso stesso attorno ha peröfatto assai. II nepote, che resta, fornirä disdott' anni] questomarzo prossimo che viene; onde poträ entrar subito al governodelli suoi stati et dell' elettorato. Ma vien detto, che e principedi poco spirito et di poco saper allevato dal zio senza alcunacognitione delle cose sue et delli affari del mondo" . . ,
Wh. D. V. 18. Or.
19.Januarß73, Instruktion Landgraf Wilhelms für BernhardKeudell zur Werbung bei Kurfürst Friedrich IV.
Kondolenz zum Ableben J. C. W. würde J. C, falls es GottesWille gewesen wäre, ein längeres Leben gegönnt haben „undmüssen bekennen, das nicht allein S. des pfalzgraven L. einenlieben vettern und treuen Vormunden, sondern auch wir selbsteteinen wahren freund und das ganze römische reich einen treuenheld, welcher nicht allein mit dem raund und feder, sondern auch
von ihine gekommen, dan er hatte bei sich beschlossen, wan derfürst Christian zu Anhalt wieder aus Frankreich kerne, der admi-nistration der chur, dieweil der itzige churf. auch fast 18 jähre altwar, zu renunciiren, das regiment zu Heidelberg mit guten leuten zubesetzen und wiederumb in sein fürstentumb zu ziehen, da dan ichund andere wiederumb zu unser vorigen libertet und wolleben ge-kommen weren. Wiewol mir der secretarius Heinrich Phelen hernach-mals gesagt, wan I. F. Gn. wieder in ihr fürstentumb weren gezogen,so wolten sie mich in der regierung zu Heidelberg gelassen haben.Ich hette es aber nicht getan". Vgl. oben Anm. 1. — Ueber die an-geblichen Umsturzpläne J. C. in seinen letzten Jahren gibt auch einunten (16. März) näher charakterisirter Diskurs eines katholisch ge-wordenen ehemaligen pfälzischen Rats folgende Andeutungen:Casimir erweckte den Kf. von Sachsen gegen die katholische Religionund das Reich und Hess sich mit ihm in verbotene Bündniss ein;„ja deme gowisslich also, das die sache damals dahin gespielet worden,die edele cron der lilien [kais. cron] ganz und gar auf Engelland[Calvinisten] zu bringen, und solches auf dreierlei wege unterstandenzu suchen. Erstlich mit könig zu Deneaark [vgl. No. 34 A. 1; 57;82]; darnach ist dergleichen hoffnung auf besagten verstorbenenchurf. zu Sachsen geworfen worden, und solchs mit hülf des jetzigenkönigs von Frankreich sieh getrost zu erlangen [vgl. Thuanus CI.2, Band V. S. 48]; letzlich auch wohlgedachten könig, damit sie nurihr calvinisch gift weit möchten ausbreiten, die französische cron (jepense kais. cron) viel lieber haben wollen aufsetzen helfen als dasssie in Teutschland cathol. religion gedulden sollten."
1 Andere kathol. Aeusserungen im gleichen Sinn bei Stieve IV,20 A. 4; 262 A 1; Meister S. 407; Zöchbaur S. 42 A. 7.