672. 1592 603
casa molto spesso, m'ha mandato une polizza, oella quäle mi signi- 18.flca, che bor' hora ha havuto lettere da Edelberg, che il duca 28.Casimire- e morto alli sei del presente al stil vecchio tra le quattro Januaret einque höre dopo il mezzo giorno, aviso che se riuscirä vero, Pragcome si puö creder c'habbia a riuscir con questi particolari delgiorno et dell 1 hora, et molto piü perche il colonello, che e dellareligione et persona molto discretta, me lo afferma per verissimo,sarä molto ben sentito della corte, 1 et tanto piü in questa congi-ontura delli affari diCleves, nelli quali egli si preparava sicuramentedi mettervi mano. 2 Et non e dubio, che i'imperator poträ conoscer
forderung der Handtreue von den Räten durch den Vizedom sowievon der Regierung zu Neumarkt durch einen Abgesandten anbefohlen(Sie. Conc.)-
i Am 25. Jan/4. Febr. berichtet Dolfin: „Quanto piü si stavacredendo, che la morte del duca Giovanni Casimiro non fosse vera, poieheI'imperator non teneva aviso d'alcuna sorte, parendo a tutti cosaassai difficile, che S. M li non havesse lettere di successo di tantomomento et di tanta consequenza, venne finalmente heri la confir-matione, che alli sei appunto . . . egli cade dall'apoplessia et morse";man habe es aber in Heidelberg fünf volle Tage hindurch geheim ge-halten, bis sein Neffe und die Räte die wichtigsten Angelegenheitengeregelt hatten, „scrivendosi che adesso attendino a far giurar obe-dienza nova a tutti li sudditi"; hätte der Oheim länger gelebt, soglaubt man, dass er, „per quello che s'era scoperto ultimamente", dieTutel noch um 6 Jahre habe verlängern wollen, nach einem „pattospecial" des Hauses Pfalz, der gegen die goldene Bulle bestimmt, derVormund oder Administrator könne nicht gezwungen werden dieAdministration vor vollendetem 25. Jahre des Mündels niederzulegen,„se cosl gli parerä ispediente et utile". Letztere Behauptung D.beruht auf einer Verwechslung J. C, der vielmehr die Administrationschon früher hatte niederlegen wollen (vgl. No. 675; S. 416) mit demalten Pf. Reichard von Simmern, der für seine Person die Kuratelüber den Kurerben bis zu dessen 25. Jahr beanspruchte; vgl.Häusser II, 184 f; Ritter, Br. u. A. I, 57. Reichard selbstschrieballerdings in seinem „Gegenbericht" (1592, vgl. Hab erlin XVI,360 A. a) J. C. die Absicht zu die Administration bis zum 25. JahrFriedrichs fortzuführen (ebd. S. 314 A.).
2 Ein katholisches Pamphlet: „Newer Caluinischer Modell
desz heiligen Roemischen Reichs.....gestellt durch Christian
Gottlieb von Friedberg", 1616 berichtet S. 66 f. über die „eatilinischenAnschläge" J. C, die nach Kf. Christians Tod aus den beim sächsischenHof gefundenen Schriften und Akten enthüllt worden seien. DieHülfsarmee für Navarra erwartete nur einen Wink, um auf R. Bodenzu rücken. „Da liesz sich unser Catilina Casimirus verlauten", erwolle nach Abtretung der Vormundschaft das Truchsessische Wesenwieder anfangen, durch die Pfaffengasse in Westphalen und Franken,durch Voitland in Böhmen einfallen, den Kaiser verjagen und dasKönigreich seinen hungrigen Schnapphähnen preisgeben; er sagteseinen Befehlshabern, so wahr er ein Pfalzgraf sei, sollten sie allezu Grafen und Herren gemacht und reich werden. Es folgte einekräftige Lärmpredigt des Tossanus über V. Mos. c. 20, namentlichVers. 14. Beispiel: das räuberische Verfahren des Obersten Schregelin einer Abtei während des kölnischen Kriegs. — Dagegen berichtetDohna in seiner Selbstbiographie S. 41: „Und hette der almechtigegott S. F. Gn. das leben lenger gegönnet, ich were mein lebtag nicht