456 1591 485.
Januar Hierauf wird die Notel einhellig verglichen und 7 Exemplare
Februar von ^ en Gesandten eigh. unterschrieben.
[Ansbachisches Protokoll.]
Verlesung des französischen Abschieds.
„NB. Wan mein her inmittels sich gegen Sachsen erclert sodarf es des gesandten nicht solches zu erinnern.- Mit welchen einjeder handeln soll. M. H. mit Ulm. Würtemberg mit Hessen [!]."
Deputationssache.
Pfalz: Meint, man soll darauf denken ihnen zu helfen. „Ver-meint, die französische hilf sol vorgehefn], auf die chreishülf."
Brandenburg: Man soll ihnen helfen, doch vermöge der Ex.Ordnung. Kreishülfe vergeblich. Friedenstraktation.
Magdeburg: Zunahme der excursiones. „Chreishilf sei beiden pfaffen nicht zu helfen." Westfälischer, ober- und nieder-sächsischer sollen helfen, andere auch.
Ansbach: Zu helfen und von Mitteln zu reden; Friedenshand-lung für nichts; Kreishülfe ungewiss.
Braunschweig: ebenso; wollen sich mit Magdeburg als Aus-schreibende vereinigen.
Hessen: Sei ein gemeines R. Werk; diese Stände könnennicht helfen, die Bedrängten haben nicht Hülfe, sondern nur Geldbegehrt.
Sachsen: Ihr Herr habe mit andern Evangelischen auf demDep. Tag dahin gesehen ihnen zu helfen. Friedenshandlung nurSchein; „Parma such es selber, sed sub alio praetextu; halten garnichts davon". Wenn der Kf. auf die Ex. 0. angelegt werde,wolle er helfen. „Wie ime aber zu tun, darauf stee es. Sol dochein gemein werk sein; das kan man alhier nicht vergleichen;mocht grosse gefar daraus entstehen." Die Beschwerten hättenerklärt die Kff. ersuchen zu wollen; sei noch nicht geschehen;„kaiser auf die relationes noch nicht resolvirt". Jetzt oderkünftig könne man nicht wohl mehr tun als den Kaiser in einemausführlichen Sehr, um Abschaffung des fremden Kriegsvolk vomR. Boden ersuchen. Der Kf. wolle, wenn ersucht, gemäss Ex. 0.helfen mit dem ganzen obersächsischen Kreis.
Pfalz: Diese Stände können der Sache nicht helfen; auf Er-suchen der Bedrängten werde sich jeder Stand der Gebühr nacherzeigen.
Brandenburg: Man soll ihnen helfen, „kaiser friedhandel fort-stellen", R. Untertanen abfordern, Kreise in Bereitschaft setzen,etliche in Wartgeld nehmen; „wan die stend an kaiser geschickt,kaiser mandata avocatoria abgehen lassen, bede teil vom reichs-boden abschaffen; Evangelischo neben dem kaiser sich zur hilferpieten, wan gleich pfaffen nicht wollen. Krieg nicht in dasreich zu zihen"; 1 oder 2 Jahre eine Anzahl Reiter ihnen zumBesten zu halten, „die neben Gulich die frontir hielten"; 2Monate dazu nehmen. „Doch das es ein gemein werk sei",
Ansbach: wie Brandenburg. Braunschweig: Ebenso. Magde-burg: Kaiser durch Ausschuss zu beschicken; ihnen auf Ersuchenzu helfen.