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3 (1903) 1587 - 1592
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440
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440 1591 485.

Januar bergs und Dänemarks, wogegen Sachsen hervorhebt, WürtembergFebruar sei österreichischer Lehensman n. Brandenburg, Magdeburg, Ansbach :*Torgaues geboren mehr leute dazu".

Mittwoch 27. Januar früh.

Sachsen: Bedauern, dass der 5. Punkt nur von Pfalz, Hessenund Braunschweig recht in Acht genommen werde; man wissenicht, wie das gemeint sei, und es könnte zum Scheitern des ganzenWerks führen, mit grosser Gefahr der an Polen und Westfalen An-grenzenden. Sie müssten alle nochmals die gemeine Wohlfahrtdes Vaterlands und die bevorstehende Strafe Gottes beherzigen-poena est poenae contemtus, at iste saluti est propior, si quempoena deusque movet. Wir haben oft gesagt, das keiner ausser-halb der gefahr noch zur zeit als U. Gn. H. der churf. zuSachsen gesessen." 1 Die Frage der Kontribution;pecuniam colligereet in hunc usum congerere magna est prudentia".

§ 9. Umfrage. Pfalz: habe sich bisher dies Werk angelegensein lassen und die andern berichtet,wie dero herr vater undbruder", sei aber nicht derursacher", wie dieser Tage etwa votirt,als wäre es wegen Pfalz angefangen; man möge sich bei Sachsenerkundigen. 2 Man sollte durchaus beim PI. A. bleiben und nach§ 3 des Dresdener Abschieds die vermöglichen Stände zum Anfangetwas mehr tun. Man wisse, was Pfalz durch Schickung getan,sich auch selbst in der person gebrauchen lassen; wolt ihr altervollend daran setzen".** Da Pf. Landschaft nicht so . verfasstwie andere, müsse die Kontribution hier aus der Kammer geschehen.Da auch Hessen vor Abschreckung warnte undan der coniunctioneanimorum so viel gelegen als manuum", habe Pf. mit Sachsen zuDresden Verringerung der zu Plauen vorgesehenen Zahl des Kriegs-volks vereinbart. 3 Wenn nur Frankreich auf den Beinen erhalten,

* Fehlt im sächs. Prot.; ansbach. Prot.:Ich habs dabei pleibenlassen" (votirt nach Magdeburg und vor Braunschweig).

** Ansbach. Prot.:Er hab bisher mit erforschung, Schickungdarsetzung leib und gut die gemeine gefahr abgewent, auch hinfuro".

1 Culmann an J. C. (vgl. S. 438 A. 1): Die Pfälzer haben gemerkt,das etliche mehr auf ihren Privatvorteil als das gemeine Beste sehenund inzwischen durch die Forderung eines allgemeinen Werks (be-sonders aber Hessen durch das Verlangen der sofortigen BeiziehungWürtembergs) die Sache zu erschweren suchen. Dadurch könnteaber Sachsen des Unternehmens überdrüssig werden,wi dan albereitsoviel aDgedeut worden, das man anitzo den vogel, wie man durchmerfaltig hievor getan solicitiren nur begert, in der hand und willighette, aber nunmer nichts zur sache tun wolte. Drum mit zuzusehen,ob derselbig auch künftig, wen er einmal daraus käme, also leichtlichwiederum herbeiznbringen, dieweil er sich auch on dies gottlob zuverwaren wüste."

2 Culmann an J. C. (s. o.): Etliche Gesandte meinten, dies Werkseifürnemlich ut E. F. Gn. antrieb und suchen angefangen, auchderoselben merteils, dieweil sie den französischen und niderlendischenUnruhen am nechsten gesessen, zu gutem gemeint". Die Pfälzer ver-wahrten sich dagegen, dass es ursprünglich von J. C. herrühre, undberiefen sich auf die Sächsischen, die ihnen dies auch nachher in ihremVotum bezeugten.

8 Vgl. Nr. 460 § 7.