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3 (1903) 1587 - 1592
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halten, keiner von beiden den andern ausgeschlossen. 1 Auch jetzt Januarhabe sein Herr gegen Würtembergs Drängen auf die alte A. C, Februarauf die Frankfurter und Naumburger Abschiede verwiesen.* Torgau

M. selbst sei auf allen Kreistagen mit andern zusammenge-gangen, habe sich Aachens, Augsburgs, Wimpfens angenommen,auch beim Kaiser interzediren helfen. 2 Argumente für den Ge-sandten M: Zusammenstehen der Kirchen des Orients und Occidentsgegen die Sarazenen, der Päpstischen trotz ihrer Streitigkeiten,Luthers mit Zwingli und Bucer gegen den Papst; Papst, Spanienund Liga trachten nach dem Keich; Anschläge mit spanischenSchiffe auf die Elbe und auf die Weser; Hinweis auf die Vorrededes Chytraeus zu seinem Libell de morte. 3 Der Gesandte bei derBeratung zuzulassen; M. wegen der niedersäihsischen Stände nichtauszuschliessen, sondern durch die Herrn zu beschicken.

Ansbach, Braunschweig und die drei Hessen ebenfalls für Zu-lassung M.

Sachsen: Die Papisten könnten ihr Geld nicht besser anlegenals zu dieser Trennung,wie dann bei etlichen theologen beschehensoll, deren M. viele hat, als Simon Pauli* und andere." KeinRel. Werk, sondern ein politisches Werk. Es handle sich dochnicht um ein Bündniss mit Heiden; strittige Meinungen unter denLutherischen (Synergisten u. a.), unter den Aposteln und Vätern;Vereinigung der griech. und orientalischen Kirche gegen, die Sara-zenen trotz des Streits über den Ausgang des hl. Geistes u. s. w.Wisse nicht, wie M. dazu komme". Hatten gemeint, es sei durchBrandenburg verglichen, und müssen wegen der Zulassung sichbeim Kf. Bescheid erholen. Dass die Traktation auf Ratifikationder Herren stehen solle, 6 widerspreche dem Ausschreiben undwürde Aufschub und Trennung verursachen. Vor Beiziehung allerA. C. Verwandten müssten zuerst die Anwesenden das Fundamentlegen; bis zur Beratung dieser beiden Punkte könnten sich dieRäte Bescheid erholen. Ob Schickung an Mecklenburg?

Sonntag 24. Jannar.

Sachsen; Vorlegung der Notel über die gestrigen Vota undwas M. vorzuhalten, der für heute erst auf 2 ühr beschieden ist.

* Ansbach. Prot:Wer wol gut, das man in der religion einig;Bei aber in Sachsen bei den theologis nicht wol zu erhalten."

1 Letztere Behauptung stellt die Tatsachen geradezu auf den Kopf;über die Stellungnahme der Gesandten des M. Johann von Küstrinauf dem R. Tag 1566 vgl. Kluckhohn I, 671.

2 Vgl. Ehses-Meister, N. B. I, 366 A. 2.

8 Vgl. über die Schriftde morte et vita aeterna" 0. Krabbe,Chytraeus II, 375 ff.

* Vgl. über ihn A. D. Biogr. XXV, 273 f.

5 Die ptälzischen Gesandten an J. C, Torgau 23. Januar: AusserSachsen und Pfalz haben alle das Torgauer Ausschreiben dahin ver-standen,das dis werk gleichwol alhie also von raten bedacht undverlast, aber änderst nicht, dan uf ratification und belieben eines jedenherrn gericht werden, solle"; Sachsen und Pfalz dagegen dahin,dasman sich der puncten allerdings vergleichen solte bis zu der chnr-und fursten selbst zusamkunft und vollige ausfertigung" (Mc. Or.;nach Auszug von Geh. Rat Ritter).

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