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3 (1903) 1587 - 1592
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Januar bei Sachsen anmelden liess unddaneben vorgewandt" er habep ebruar den Kredenzbrief unterwegs verloren, sei aber bereit ihn nachzu-, liefern. 1 .

23. Januar: 7 Uhr auf der alten Kanzlei vor dem ScblossZusammenkunft und Proposition durch Eberhard von Weihe: Be-grüssung im Namen des Kf. und "Vorweisung seiner Vollmacht fürden Kanzler Krell, Bünau und Weihe. Ueber die Ursachen derVersammlung und die Notwendigkeit einer Verständniss der StaudeA. C. zu Befestigung des Rel. und Profanfriedens und Bestärkungder Exekutionsordnung werden die Gesandten durch KurpfalzKurbrandenburg, Magdeburg und Ansbach hiulänglich unterrichtetsein. Die tatsächliche Wertlosigkeit der R. Abschiede und Exe-kutionsordnung sei durch die Vorgänge in den Niederlanden,Frankreich und Deutschland (Einfalle in Trier, Köln, Münster,Paderborn, Mümpelgart, Hoj'a u. s. w.), besonders aber durch dieErfahrungen auf dem jüngsten Dep. Tag erwiesen. Dem R. wurdeein Stück nach dem andern entzogeD, nicht zu reden von demMisserfolg der Gesandtschaft der weltlichen Kff. an den Kaiser.Deshalb und aus keinem andern Respekt,auch keinem menschenauf dem erdboden zuwider" seien der Kf. und J. C. am 20. Febr. 90in Plauen zusammengekommen und über den dort vereinbartenAbschied dann durch die weltlichen Kff. mit den andern Herrnvertraulich gehandelt worden, die sämmtlich ebenfalls die Ver-ständniss für nötig erachteten. Diese wäre jetzt abzureden undbis auf Beliebung und Vollziehung aller Fürsten aufzurichten.Einberufung dieses Konvents durch Sachsen nach Verständigungmit J. C, dem eigentlich das Ausschreiben und Directorium ge-bührt hätten. Zuerst über die Verständniss und dann erst vonden andern Händeln (französische Sache) zu reden, zumal derGesandte des K. von Frankreich noch nicht eingetroffen.

1 Nach einem von Ritter benützten Prot, über Verhandlungen derPfUlzer und Sachsen am 21. Januar (Mc.) teilten die Sachsen mit,Börding habe dem Weihe erklärt, sein Herr werde Frankreich nichthelfen, weil der König ealvinisch;wer im leit, das er solch dingfurbringen musst; . . . hats seim hern nicht ausreden können; der adelund theologi weren zum heftigsten dawieder. Hets zweien vom adelneben im vertraut, die wollten nicht darzu raten, Han und Krauss".Die Pfälzer berichten hierüber am 23. an J. C: nach Bericht derSächsischen lägen drei Schwierigkeiten vor: J) Sossionsstreit zwischenHessen und Mecklenburg; 2) Brandenburg wolle nicht vor Sachsenvotiren; 3) die obige Erklärung Mecklenburgs, dessen Gesandter dieEinholung anderen Bescheids für ganz aussichtslos halte,dan diepredicanten wider die exteras ecclesias zum heftigsten verbittert undwider dieselben teglichs schreien teten, wie dan er selbst solches langhören müssen, als er allein uf ein zeit die franzosische und englischekirchen so fern defendirt, das sie in (undamento religionis, hoc est inartieulo justificationis mit uns einig" (Mb. 545/7 f. 41, ür. pr. 29. Jan.).Dass am 21. und 28. Jan. die Gesandten von Kurbrandenburg, Magde-burg und Ansbach über dea Hauses Brandenburg gemeine Sachen,besonders die zu Halle (vgl. S. 426 A. 1; beratschlagten, verhandelten,berichtet Büttner dem M. Georg Friedrich am 27. Januar (Berlin, Un.Acta I, Or.).