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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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424
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424 1591 474-476.

wickeln und dann stecken lassen. Das Direktorium (mit Vollmachtzu schliessen, wann und wie die Hülfe zu gebrauchen) gibt derPlauener Abschied den Kff. Es ihnen allein heimzustellen schiendem L. "Wilhelm bedenklich; also haben derKf. und J. C. in Dresdenbedacht, dass man den Kff. einen Ausschuss aus den Fürstenzur Seite stellen könne. Des Kaisers kann im Eingang der Notelso weit gedacht werden, dass man sieht,das wieder I. M> nichtsfurgenommen wurde"'. (Ueber Exzeption Dresdener Abrede; dochist der Kf. auch damit zufrieden, falls etliche darauf bestehen.)Wenn nicht alle zu der Vereinigung bereit sind, so will der Kf.mit den dazu bereitwilligen (durch seine Gesandten) ein ganzgeheimes Verständniss abhandeln lassen. 1

Dr. 7281. Cop. (Auszug von Geh. Rat Ritter).

11.Januar 475. Johann Casimir an Zürich, Bern, Basel undHeidel- Schaffhausen.

erg Auf ihr in seiner Abwesenheit am 19. November eingelaufenes

Gesammtscnr. wegen Rückzahlung der ihm zur kölnischen Expe-dition vorgestreckten 8000 Kronen; ist durch andere nacheinandervorgefallene Beschwerungen bisher daran verhindert worden undwill ihnen seine noch ausstehende Forderung betreffs der von ihm1576 Alencon vorgestreckten 11000 fl. überlassen; wollen sie nicht,so bittet .er um geringen Aufschub in Anbetrachtdes grossenlasts, darin wir uns des 78 ten , auch vermelten 83 tea jars gemeinemwesen zum besten geworfen." 11

Basel L. 110 no. 9 (nach Abschrift vou Herrn Archivar Boos).

12.Januar476. Graf Sebastian Schlick an Bischof Ernst vonDresden Bamberg.

Man wirft ihm vor, er habe an des B. Tafel zu Karlsbadfolgende Reden geführt:das der churf. zu Sachsen . . M. Gn. H.mit dem pfalzgraf Casimiro in gueten vernehmen stehen muss,allein darumb das er pfalzgraf nit irgent ein aufruhr im reichanrichten möchte;" ferner habe er dem Kf. einen pfälzischen Trunkgebracht, den der Kf. ausgetrunken, das Glas zu Boden geworfenund gesagt habe,das ich I. Ch. Gn. forderhin keinen pfälzischentrank mehr bringen solte". Erkundigt sich, ob solche Reden andes B. Tafel vorgelaufen, damit er sich verantworten kann. 3

Dr. 9676.

1 Dieser Auszug zur Ergänzung der vielfach ungenügendenWiedergabe des sehr umfänglichen Aktenstücks bei Richard 11,290 ff.

s Vgl. II. 189 A. 1. Am 24. Febr. 1591 schreibt Zürich an Basel,wegen der 8001) Kronen nebst Interesse wolle man auf dem Tag zuBaden (24. März, vgl. Sammlung eidgen. Abschiede V. 1, I, 250)verhandeln (Basel ebd.). Eine Zinsverschreibung J. C. über 8600 Kronen,hauptgutz" für Zürich, Bern, Basel, Schaffhausen und Mühlhausenvom 26. Juli 1583 (Cop.) Basel E. 6. No. 11. Ueber J. C. Darlehenan Alencon vgl. Br. J. C. I, S. 178 A 1.

8 Obwohl der bambergische Kammeramtmann am 19./29. Jan.dem Grafen notariell bestätigte, dass obige Reden nicht gefallenseien, gelang es Seh. nicht den Kf. Christian von seiner Unschuld zuüberzeugen. Vgl. über Schlicks Stellung zur Kirchenpolitik des Kf.Richard, Krell I, 312 f.