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474. Kursächsische Instruktion für Krell, Bttnau 11.Januar
, „, ., m ,„ Dresden
und Weihe zum Torgauer lag.
Die Evangelischen sollen eine Vereinigung bilden zur Abwendungvon Angriffen gegen sie, ihre Rel. und die deutsche Freiheit. Dennauf die R. Konstitutionen und Ex. Ordnung kann man sich, so gutsie auch an sich sind, nicht verlassen. Die Gesandtschaft der weltl.Kff. an den Kaiser, dessen Resolution, die vielen Partikular-beschwerden sind bekannt. Nach den Erklärungen der schickendenKff. ist kein Zweifel, dass die Vereinigung sofort „bis auf der hernallerseits vergleichung" abgehandelt werden soll, und ist über diesezuerst, als „hauptsach", zu beraten. Zur Verfassung der ünions-notel sind zunächst die Punkte des Plauener Abschieds als Grund-lage zu nehmen, die Beratungen aber nicht zu eröffnen, bevor alleerklärt haben, dass ihre Herrn die Bildung der Vereinigung beab-sichtigen. Erklärt sich einer anders, so hat die Versammlung sichüber dessen Teilnahme an den Sitzungen zu entscheiden. J. C. wirdwegen des Direktoriums als ihm gebührend protestiren; hier berufendie Räte sich auf des Kf. Ausschreiben. Im Eingang der Notelist Niemand (z. B. Papst, Spanien) namentlich, sondern allgemeindie „widerwertigen" zu erwähnen; statt „evang." wird „die gehorsamestende" gesetzt, „sintemal es Scnsten das ansehen, als wurde solcheverstendnis etwa zu austilgung der Bapisten und ihres anhanges . .aufgericht. So werden auch die baepstischen stende sowol als dieevangelischen von den auslendischen bedrengt und hat bei uns dasansehen, das denen leuten eine religion so wenig als die andere zuherzen gehet; darumb es inen auch nicht so fast umb die religion,sondern vilmer umb die zeitliche beherschung aller ander leute . .zu tun ist". Als Zweck des Bundes zu setzen: Erhaltung des L.und Rel. Fr., der Ex. 0. und übrigen R. Konstitutionen, des Friedensim Reich und der kurf. und fürst. Einigungen. Der Kf. beabsichtigt,dass nach Bildung der Vereinigung unter den im Plauener Abschiedgenannten Ständen alle ev. Stände zugezogen werden sollen. UeberHöhe der Kontribution, Termin und Legstätten hat man sich sofortzu vergleichen. Geld, nicht Volk, und zwar in solcher Summe, alsder Plauener Abschied erfordert. Diese sofort zusammenzuschiessen;werden die andern sich weigern, so könnte man es in Terminen,die aber sich nicht (zusammengenommen) über ein Jahr erstrecken,erlegen. Erste Anlage für Kursachsen 100 000 fl. (die erste solldas Meiste zusammenbringen), nach Gelegenheit weniger, und jeden-falls vorbehaltlich der kurf. Resolution. Der Kf. soll vor andernnicht beschwert werden. Wird aber der Plauener Anschlag, gemin-dert, so sollen die Räte wenigstens die Mittel für 4000 zu Pf. und8000 zu F. zu erlangen suchen. Jährliche Nachschüsse, den 3.—4.Theil des zu Anfang erlegten betragend. Dauer des Bundes wenig-stens 30 Jahre. Zum Obersten J. C. vorzuschlagen. Wird derKf. vorgeschlagen, so sollen die Räte sich in nichts einlassen,denn er ist des Kriegs unerfahren; täglich hört er Beispiele vonbösem Verhalten der Kriegsleute gegen die Obersten; auch müssteer erst wissen, „wo die dinge hinauslaufen"; man könnte ihn ver»