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3 (1903) 1587 - 1592
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401
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443. 1590 401

der kgl. Resolution keines ferneren weitläufigen Traktirens bedarf, 15. Oktbr.sondern den Obersten gleich das Geld ausgezahlt werde, die bei 3 FrankfurtMonat Frist haben müssen ihre Leute ins Feld zu bringen, dassnicht die einen auf dem Musterplatz 6 Wochen auf die andernwarten müssen, zu Beschwerniss, Schimpf und Schaden. Chr.möge sich je eher je besser über den fürstlichen Führer ent-scheiden, auch über die andern Befehlshaber, durch die Bevoll-mächtigten des K. die Bestallungen unter des K. Namen,wie ichglaube, das E. Ch. Gn. intent sei", aufrichten lassen und dieObligation für die Kff. und Fürsten vollziehen. Wie und wo dasVolk dem K. zuzuführen sei, vermag er nicht zu sagen, da bisdahin die Lage des K. oder der Feinde ganz verändert sein kann.Ist der K. sehr bedrängt, so wäre der am Wenigsten behinderteWeg zu wählen, wenn nicht, befiehlt der K. vielleicht einen andern.Sapienti principi sat dictum." In diesem Fall würde der K.wohl dem Heer behufs guter Kundschaft im Land eine Anzaahlfranzösischen Kriegsvolks zuordnen.. Die Reiter sollen sich mitihrer Rüstung etwas besser verwahren als vor etlichen Jahren, umnicht so leicht unbedeckt in Schaden zu kommen. Die Junkersollen ihre Pferde mit Knechten und nicht mit Jungen besetzen,die von den Junkern nach dem Quartier u. s. w. verschickt werdenkönnen, so dass ein Rittmeister mit 300 Pferden bei der Fahnenur 150 findet. Sie setzen solche grosse Bengel auf und ver-waffnen sie derart, dass sie vor der Kommission für Knechtepassiren. Nicht alle, aber nur allzuviele Junker tun sound istwol fleiss anzuwenden, das der deutschen reuterei reputationwieder auf einen grünen zweig komme", woran den Kff. und Fürstenmehr gelegen ist als viele meinen; die Meinung fremder Potentaten,ob sie es mit einerbellicosa und victoriosa nation" zu tun habenoder nicht, ist entscheidend dafür, ob sie ohne Weiteres Krieg an-fangen oder sich durch die Sorge,er krige geklopfet fleisch", dieLust vergehen lassen, Hat hierüber etliche Male mit dem Kf.diskurirt. . . Sobald er wieder auf die Beine kommt, geht er nachSachsen,denn ich verhoffe, die meissnische luft solle mich bessertragen als die frankfordische", wo er die Beschwerde im Hauptnicht los werden kann; schrieb an diesem Brief unterschiedlieheTage. Ist dann auch bei der Rückkehr Palevicini's für etwaigeAufträge Chr. oder des K. bei der Hand. Schickt ein Sehr, desKf. von Brandenburg an Sancy. Da er besorgt, der Kf. werdenach Abholung der 15 000 Taler und Hinterlegung beim Land-grafen oder einem andern Fürsten nichts mehr für die neugesuchteHülfe tun wollen, ermahnte er Sancy weder die 15 000 Taler ab-holen zu lassen noch einen Pfennig bei irgend einem prot. Standabzufordern, damit die neue Hülfe nicht alterirt werde-

Heut war der Sekretär Sobolles' bei ihm, Geld für die Garnisonbei J. C. und der Stadt Strassburg aufzubringen, widrigenfalls derK. Metz verlieren müsste. Hofft, dass J. C 4 oder 5000 Kronenbewilligt und die Stadt (an die er nebst Fresnes deshalb geschrieben)zur gleichen Bewilligung veranlasst. Hat seine Söhne dem Stadt-schreiber von Strassburg als Geiseln angeboten.....

Dr. 9035. I. f. 437 ff. Bigh.Bezold . Briefe des Pfalzgrafen Johann Casimir, III. 26