Druckschrift 
3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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402
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402 1590 444445.

17. 444. König Heinrich IV. an Landgraf Wilhelm.

27.Oktober Rechnet als König um so mehr auf den von W. stets der

Gisors Krone Frankreich und ihm selbst gezeigten guten Willen und ver-traut sich W- Führung an, den auch die andern Fürsten wegenseiner Erfahrung und Klugheit als ihren Vater verehren. Be-dauert, dassl'election que j'ay cy-devant faicte pour traicter mesdictes afferes" nicht allen Fürsten angenehm gewesen ist. Schicktnach Pallavicino's Mitteilungen Turenne und wird sich stets nachW. Gutachten richten, ,.comme vous tenant parcillement en mesmerang de pere". 1 . .

Marb. Frkr. 1530. I. Or. (pr. Ziegenhain 24. Mitrz 1591).

l8.Oktbr.445. Eberhard von Weihe an D. Ludwig Cullmann.Frankfurt

(Ausgang des Dep. Tags nach der Abreise der Pfälzer. Kölnisches

und jülichisches Ansuchen bei Sachsen und Brandenburg.)

Hofft, dass C., Putlitz und Lingelsheim glücklich zu Heidel-berg eingetroffen sind. Dankt C.vor erzeigte ehr, woltate undbeigebrachten rausch" und berichtet seinem Versprechen gemäss.Was die Pfälzer befürchteten, ist eingetroffen. Teilt die ihnen am16. von der Kommission zugestellte Erklärung mit. 2 Woher der

1 Vgl. Sehr. gl. Datums zur Beglaubigung Turenne's an Kf. Chri-stian, Lettres miss. III, 276 f; an Braunschweig, Hannover Or.; anPf. Johann Ma. 545/7 (Cop.); an Meister und Rat zu Strassburg, Str.A. A. 1859, Or. ein weiteres ausführliches Sehr, an Kf. Christian vom20./30. Okt., Dr. 9305. II. eigh., mit falschem Datum (3. Okt.) und mitgeringfügigen Abweichungen im Text gedr. bei Mornay, M6m. II,64 f. und Lettres miss. III, 259 ff. Beglaubigungsschr. an dieGeneralataaten, Dänemark, Schottland und England, ebd. S. 272 ff;278 ff. Die Instruktionen für Tnrenne Moni, d'estat II, 475 ff; 494 ff.'Bei Sachsen, dessen Forderungen der K. so gut wie bedingungsloszugesteht, sollte T. eine Hülfe von 6000 Pf. und 8000 Knechten unterFührung Anhalts für Ende April betreiben, gegen kgl. Versicherungund kf. Verwaltung des deutschen Darlehens, sowie Zusage von2000 Pf. und 6000 Schützen für den Fall einer Bedrängniss der deutschenFürsten. Vgl. Ritter I, 17 f; Anquez S. 31 ff. Am 24. Nov. kündigtSchomberg aus Frankfurt dem L. Wilhelm die Sendung Turenne's an,derein feiner, kluger, verständiger, kecker und freudiger herr" seiund W. gefallen werde (Marb. Or.).

DieseErinnerung" auf das Anbringen der Weltlichen vom15./25. Okt. erklärt, die Exekution sei nicht in Frage gestellt oderverweigert worden; es handle sich nur darum, sie mit möglichst geringerGefahr für das K. und die Bedrängten selbst vorzunehmen. Solltendie weltlichen Kff. ihre Gesandten der Konsultation nicht bis zu Endebeiwohnen lassen, so müssten die Kommissare sofort an den Kaiserberichten; die Gesandten sollten dann wenigstens bis zum Eintreffender kais. Resolution hier bleiben (Mb. f. 860 ff; Cop., den Sachsen undBrandenburgern überreicht,als die Pfalzische albereit von Frankfurtverruckt gewesen"). Vgl. P i e 1 e r a. a. O.; vom 17. bis 19. Okt. besprachensich die Kölnischen mit dem Kf. von Mainz zu Aschaffenburg; am 20.übergaben sie zu Frankfurt die Protestation ihres Kf. wegen verwei-gerter Hülfe dem mainzischen Kanzler, am 21. reisten sie ab.