OktoberHeidel-
437-440. 1590 397
de luy- J'ay escrit par son moyen au dit lieu, asses franchementet librement, ayant mesmes eu occasion d'ainsy faire par celui,auquel j'ay escrit, duquel j'avois receu lettres deux jours aupa-ravant." ....
Strassb. A. A, 834. Eig.
438. Johann Casimir an die Pfalz grafen Phil ipp fti lÄLudwig und Johann.
"Wird dieser Tage abermals berichtet, Georg Hans beabsichtige ergdie Grafschaft Veldenz Spanien abzutreten; das mandatum de nonalienando [No. 292] dürfte für G. H. kein Hinderniss sein. 1
Mb. 327|27. Or. (pr. Stuttgart 15. Okt.).
439. Resolution der kaiserlichen Kommissarien auf *3.
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die Relation des Kurfürsten- und Fürstenrats. okt h
Zwiespältigkeit der Vota in der Relation: ein Teil des Kff. FrankfurtRats verlangt sofortige Hülfe für die Bedrängten nach der R.Exekutionsordnung und will daneben dem Kaiser die Fortsetzungder Friedenstraktation anheimstellen; der andere Teil des Kff.Rats und der F. Rat einhellig stellt die kais. Friedenshandlungund eine Legation im Namen von Kaiser und R. an beide krieg-führende Teile voran; ausserdem soll ein Kommunikationstag allesUnrichtige vollends in Richtigkeit bringen und über die Abstellungder Aus- und Einfälle ins R. u. s- w. beraten; bis dahin dieExekutionshülfe einzustellen. Sie lassen es bei der mit der kais.Proposition und ihrer Instruktion übereinstimmenden Meinung derMajorität verbleiben. Obwohl im F. Rat wegen einer Eventual-beratung der Anstellung der Exekutionshülfe sich differentia votaergeben haben, erinnern sie dagegen an die schweren Bedenkeneines Kriegs mit den beiden in Waffen stehenden mächtigen Parteienund an den klaren Wortlaut des „versiculs" in der R. Ex. Ordnung:„und so abermals die versambleten churfursten". Dem bedrängtenwestfälischen Kreis könnte man das ao. 82 Bewilligte ausfolgenlassen.
Mb. 414)77 f. 835 ff. Cop.
440. Gegenerklärung der Gesandten der drei geist- 13.
liehen an die Gesandten der drei weltlichen Kur-_ ,„ x
Frankfurtfürsten.
Versichern die genaue Beachtung der R. Satzungen von Seitenihrer Herren; es liegt ihnen fern den Bedrängten die Hülfe entziehen
1 Ph. L. schickte Copp. am 26. Okt. an Pf. Johann und an Würtem-berg, die beide antworteten, sie hätten sonst nichts davon gehört;Johann fügte bei, J. C, bei dem er nach seinem Abschied von Ph. L.zu Stuttgart in Heidelberg gewesen, habe jene Sache nicht erwähntund G. H. Mutter habe ihm in Durlach gesagt, Haus und Amt Veldenzseienihrals Wittum verschrieben (Kirkel, 11. Nov. Or. ebd.; vgl. gegendie letzte Behauptung der Pf. Ursula Gümbel S. 12; 29).