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3 (1903) 1587 - 1592
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380
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380 1590 412—415.

es allezeit wie auch noch vor ein tyrannei und greuliche gotts-lesterung gehalten, wie es auch re vera ist, das sich ein armererdenkloss höher als der Schöpfer selbst zu machen und zu haltenunderstehen darf." ....

BerliD, R. XXXV. 3a. Or.

10. Sept. 413. William Stuart und John Skene an HeinrichLüneburg Julius von Braunschweig.

Anstatt des an der polnischen Grenze jagenden Kf. von Branden-burg hörte sie dessen Sohn zu Potsdam. Kursachsen „huius caussaezelo totus fervet," hält aber eine Verständigung der ev. R. Fürsten(nach dem Dep. Tag) für nötig und widerriet ihnen das Abwartender Antwort, sowie eine neue Sendung von ihrem König. H. J.Sehr, an Johann Friedrich von Sachsen konnten sie nicht über-geben; die übrigen werden sie besorgen. 1

Hannover, W. 1478. Or. (pr. Wolfenb. 6. Okt).

12.Septbr. 414. Christian von Sachsen an Johann Casimir.

Sendet das Sehr, von Sancy und Fresnes vom 1. Sept. nebstBeill. [No. 407]. Schlägt Zusammenordnung von Räten der vonPalavicino angegangenen Fürsten vor; kommt dann P., vielleichtauch ein französischer Gesandter wieder, so könnte man sich destorascher entschliessen. Brandenburg, Magdeburg, Hessen scheinendem Werk nicht ungewogen, Braunschweig, Ansbach, Würteinbergnoch zu gewinnen.

Dr. 9305 I. f. 381. Cono. Krell.

12.Septbr. 415. Markgraf Georg Friedrich an Christian vonAnsbach Sachsen.

J. C. hat mit ihm nichts über die französische Hülfe kommuni-zirt, so dass er dafürhalten muss, J. C. habe zu dem Werk wenig Lust;hierin bestärkt ihn die ihm von einem vertrauten Ort zugegangeneund Chr. in besonderm hohen Vertrauen gemeldete Nachricht, „dasaus antreibung und persuadirung etlicher S.L. diener, die vielleichtmehr uf iren nutz als algemeiner wolfart sehen, S. L. dahin trachtenund bearbeiten, wie sie in die cron Frankreich einen zimblichenfuss setzen und darin zur gubernation kommen könten". Chr.möge erwägen, was der König hierüber denken werde, besonderswenn die Hülfeleistung hintertrieben und er in der Not verlassenwürde. Ist gegenwärtig von Geld entblösst und weiss nicht, wieer beisteuern kann. 2

Dr. 9305 I. f. 397. Or.

1 Vgl. No. 403. Am 29. Dez. schreibt K. Jakob an Braunschweig,bei der jetzigen Lage in Frankreich wären Gesandtschaften ganznutzlos, weshalb die R. Fürsten entsprechend seinem und EnglandsEntschluss ebenfalls kräftige Geldhülfe leisten sollen (Hannover, Or.).

* Auf der Adresse: „Zu S. L. selbst eigen handen und sonst.nie-mand zu erbrechen." — Die ( Antwort, Dresden 21. Sept. (ebd.Conc. Krell), erklärt, Chr. sei schon früher nicht verborgen geblieben,dass dergleichen von J. C. ausgesprengt, und er wisse auch, wersolche seines Erachtens ganz unbegründete Dinge ausgegeben.