Druckschrift 
3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
Seite
381
Einzelbild herunterladen
 

416—419. 1590 381

416. Moritz von Nassau an Johann Casimir. 14.

24.

Dankt für das Anbringen des Putlitz. Die Resolution der Se P :br -Generalstaaten wird J. C. durch die Gesandten vernehmen. Bezieht Haa Ssich auf Putlitz; würde gern ein Mittel haben J. C. seinen gutenWillen zu erzeigen.

Mb. 414/77 f. 728. Or. (pr, 29. Sept.)

417. Die Räte zu Frankfurt an Johann Casimir. **• Sept.

Frankfurt

Auf Sehr, und Beilage vom ll. 1 Nicht ratsam dies alles ins-gemein vorzubringen; eine Ausschliessung der Kölnischen ganzuntunlich. Wollen, was sich tun lässt, mit den sächsischen Rätenbesprechen; mit diesen und den Brandenburgischen halten sie morgeneinen Konvent. Man wartet noch mit der Proposition auf den B.von Würzburg als obersten kais. Kommissar, wird aber nach seinemEintreffen die Relation von Putlitz u. a. Gesandten nicht abwarten.

Mb. 414|77 f. 269. Or. (pr. 17. Sept.)

418- Erklärung Ulrichs von Mecklenburg auf die l 4 - Se P*-Werbung des kurbrand enbu rgischen Kanzlers. Bützow

Eine Union der Evangelischen zur Verteidigung ihrer Religion,d. b. der wahren A. C, nötig. Der nach Laut der Unionsnotelmögliehen Ausdehnung der Bundeshülfe auf Privatzwecke (gegenAngriffe „der religion oder sonsten andersthalb") wäre durch einenähere Bestimmung vorzubeugen. Kann auf einen Abschluss derUnion auch im Namen der Erben nicht eingehen. Wird die Ver-sammlung der Räte zum Abschluss der Bundesakten beschicken. 2

Berlin, Unionsacta I. Oop.

419- Beratungen der evangelischen Räte zu Frankfurt. *?•""?■'•

Septbr.

„Nebenprotocoll, was privatim gehandlet und sonsten von etlichen Frankfurtgesandten ad partem für und anbracht worden uf dem deputationtagzu Frankfurt ao. etc. 1590".

15. September: Versammlung der Gesandten von Pfalz, Sachsen,Brandenburg, Hessen, Braunschweig.

Sachsen: berichten über die Werbung des K. von Schottlandbei ihrem Herrn 8 und teilen Schriften mit, „so fürter von den

1 J. C. legte seinem Sehr, einen Auszug der Eröffnungen, diePf. Reichard dem Amtmann von Kreuznach gemacht hatte, zu etwaigerVerwertung auf dem Dep. Tag bei (nach einem Sieg Spaniens inFrankreich würden Kurpfalz und Zweibrücken an die Reihe kommen;der Papst solle dem Deutschmeister alle von den Evangelischen ein-gezogenen geistlichen Güter geschenkt, haben; ein Bündniss mit Mainzu. a. geistlichen und weltlichen Fürsten sei anzustreben, Köln von denß. Handlungen auszuschliessen u. s. w.).

2 Vgl. Muffat, Verhandlungen der prot. Fürsten S. 5 f; Z. f.prenss. Gesch. V, 110; 111 A. 18.

8 Vgl. No. 403.