Druckschrift 
3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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375
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406-407. 1590 375

von Sachsen und Brandenburg zu schreiben. Dis hat der Minuccivon stundan dem von Würzburg geschrieben, sich auf dem tag zeFrankfort darnach hette ze richten. Darauf S. bischoves F. Gn.geantwort, er Minucci sei eben recht kommen und wollen sie derBachen recht tuen."

Marb. 38)20 t. 332 f. Cop.

407. Sancy und de Presnes an Landgraf Wilhelm. 2. Septbr.

FrankfurtSchicken Sehr, und Instruktion des K. in Copp., bitten um

Hülfe noch in diesem Jahr. Der K. wird den von den Fürsten

ernannten Führer des Heers bestätigen.....J. C. beschied sie

heute nach Neuschloss zur Verhandlung über raschere Unterstütz-ung des K., „ä quoy il se dict tres-affectionne". . . Vergiftung desPapstes durch die Spanier. 1

Mb. Frkr. 1590. I. Or. (pr. Zapfenburg 8. Sept.)

1 Vgl. No. 382. Am 1. Sept. schrieben S. und Fr. an Sachsen(Dr. 9305. I. Or. pr. Kolditz 12. Sept.) und an Braunschweig (mit demBemerken: „dominus Schonbergius morbo affectus scribere non potuit,"Hann. Or.). Vgl. No. 414. Sachsens Antwort an S. und de Fr., Kolditz13. Sept., verschiebt alles bis zur Rückkehr Pallavicino's; das Or.Sehr. Spaniens an S. demente behält er (ebd.). Vergebens suchteSchomberg in einem Sehr, aus Frankfurt vom 21. Sept. den Kf., demer ein Sehr, des K. an die 3 Gesandten in Frankfurt vom 28. Aug./7.Sept.schickte, davon «u überzeugen, dass ein längerer Verzug der Hülfeden K., wenn nicht ein Wunder geschehe, um sein Reich bringe. Erselbst habe bereits durch Anhalt dem Kf. erklären lassen, dass er dieihm von beiden Königen übertragene Gewalt einem vom Kf. zubezeichnenden Fürsten abzutreten erbötig sei. „Ein schreiben mitmeiner hand" mit bestimmter Zusage einer bestimmten Truppenzahl aufdiese und diese Zeit werde genügen, um den französischen Adel,der nicht länger im Feld bleiben wollte, beim K. festzuhalten. Ver-zicht auf die Einnahme von Paris und Rückzug über die Loirewürden unwiderbringlichen Abfall nach sich ziehen. „E. Ch. Gn. bitteich umb Jesu Christi leiden und sterben will, sie wollen doch dentapfern frommen konig nicht lenger hulflos lassen" (Dr. ebd. Or.).Der Kf. antwortete Dresden 28. Sept. durchaus abdehnend; dieSache hänge nicht von ihm allein ab, sonst wäre er dem K. längstzu Willen gewesen (ebd. Conc. Krell). Viel schärfer erwiderte eram 2. Okt. auf ein Sehr. Sancy's, Frankfurt 23. Sept. (worin die Bitteum Urlaub, „taedet enim tamdiu his locis inutilem regi patriaequevivere"), er trage keine Schuld an der Verzögerung der hochnötigenHülfe und hoffe noch die Versuche derjenigen zu vereiteln, „qui tarnpiae et iustae expeditioni aliquid impedimenti ut antehac saepiusobiieere nitentur. Aliorum autem hie sive eunetationem nimiam siveeulpam praestare non possumus neque debemus; hanc tarnen ipsamcum, ut voluissemus, corrigere nobis non licuerit, ut poterimus, certeemendare studebimus." Die Hauptschuld trage der König selbst (ebd.Conc. Zündelin. — Nach einem Sehr, von Revol an Schomberg,Chelles 29. Aug./8. Sept., hatten Pallavicino und Staffort, die seit 8 oder9 Tagen vergeblich auf die Schlacht zwischen dem K. und Parmawarteten, noch keine Audienz erhalten können (ebd. Cop.). Im Sept.rechnete Heinrich IV. noch bestimmt auf das Eintreffen der deutschenHülfe, vgl. Lettres miss, III, 251; 253; 257- („auj plus tard dansla Jm_ de^novembre").