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3 (1903) 1587 - 1592
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374
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374 1590 405-406.

Tale il contado. Oltre di che si desidera anco sapere, quantopossino rendere d'entrata li detti stati di Rauuensburg, Rauuen-stein et Mours." a ....

Ma. Sll|3. Or.?

406. Memorial in Sachen Ernsts von Köln. 1

(August) (Verteidigung des Kf. gegen den Vorwurf unerlaubter Abmachungenmit Spanien. Minucci's Werbung bei Trier, Mainz und Pfalz.)

Allerhand Reden und Argwohn gegen Köln, als habe ersich den R. Konstitutionen zuwider mit Spanien in ein Bündnisseingelassen, besonders verstärkt durch die grosse Vertraulichkeitdes Kf. mit Parma, durch spanische Truppen und Guardien inkf. Städten und die Entwürfe eines antorfischen Baumeisters fürzwei Schlösser in Bonn und Neuss. „Dahero haben etliche fürstenSachen vor inen gehabt, so I. Ch. Gn. wolfart, namen und würdenhoch zewider, und hat sonderlich landgrave Wilhelm von Hessendem von Trier geschriben, ir des von Cöln Ch. Gn. weren ge-hörter Ursachen halber von der churfürstlichen verain und zalauszeschliessen". Trier antwortete vernünftig und wie ein guterFreund, verneinte die Anklagen, verteidigte den bairischen Namenund erklärte „teutsch genueg, . . das S. Ch. Gn. zu gemeltem vor-haben ze helfen nit bedacht. 2 Als nun derMinucci dieser Ursachenhalber zu Trier, Mainz und dem Casimir geschickt worden, hater sich beflissen, angedeute böse wohn und verdacht genzlich auf-zeheben", besonders mit schriftlichen Belegen gezeigt, dass Kölnund Parma sich dahin verglichen, die Guardien müssten abgeführtwerden, wenn es der Kf. begehre, ferner erklärt, die Festungenund Basteien seien zur Ersparung der sonst nötigen Guardien ge-baut worden; „zu solchem habe man einen paumeister genommen,wo man einen gewüst, und wan einer beim Casimiro gewest, sohett man denselben eben so bald begert und so gern gehabtals den andern. Ob aber I. Ch. Gn. mit den Spaniern in einerbindnus sei, das könne man daher leicht abnemen, das I. Ch. Gn.geneigt, mit des königs Widersachern, auch one I. K. W. vorwissen,frid ze machen, da es rechtmessiger und leidenlicher weis ge-schechen könne." Ferner erbiete sich der Kf. das spanische Volkzu entlassen, sobald ein ihn vor den Staaten sichernder Friedegemacht oder ihm die Kreise zur Haltung eigner Kriegsleute Hülfetun würden. „Hirdurch ist dem von Trier und dem Casimir (dannder Minucci zu dem von Mainz wegen ableiben und klag desselbenbruedern nit kommen können, ist jedoch dem dechant von Bonnaller bevelch gelassen worden) ein solch benüegen beschechen, dasTrier sich vast erfreit, das S- Ch. Gn. nunmehr wisse, wie sie demgegenteil sollen antworten, der herzog Casimir aber sich allengueten willens, auch verrer erboten solch alles von stund an dem

a Das folgende bezieht sich auf den bair. österr. Präzedenzstreitund die Titulatur.

1 Vermerk auf der Rückseite: „Von dem verdacht, das I. Ch. Gn.zu Cöln mit den Spaniern ein verbindnus etc."

2 Vgl. Frangipani an Montalto 3./13. Sept., Ehses I. 2, 5C6.