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in Italien aufzustellende grosse Armee soll aufgehalten und durchVorrücken nach Savoien und ßresse für immer den Feinden dieserZugang gesperrt werden. Die Erhaltung von Genf ist zugleichVorbedindung dafür, dass das Bündniss mit Zürich und Bern fürStrassburg wirklichen Nutzen bringt. Denn Bern, das sich soweitvergass eine Allianz mit Savoien zu schliessen, wird durch dieWeigerung seiner Untertanen dieselbe gutzuheissen wohl bald wiederin den Krieg verwickelt werden. . . Muss eilig in Geschäft des K,verreisen, 1 daher dieses schriftliche Ersuchen.
Str. A. A. 1859. Or.
301. König Heinrich IV. an (Christian von) Anhalt. 24.
(Vollmacht und Empfehlung Schombergs.) Februa r
6. MärzDankt für die Beweise von Chr. Freundschaft, die er bei Ge- Lager vorlegenheit zu vergelten hofft. Verweist wegen Nachricht über seine Dreuxbisherigen Erfolge gegen die Rebellen auf seine Diener in Deutsch-land und ersucht um Uunterstützung gegen die Absichten derer,die aus dem Ruin Frankreichs Vorteil ziehen wollen, wodurch seineFreunde ebenfalls bedroht werden. „«Tay partyculyerement donneCharge au s r de Schomberg coute de Nanteuyl de la levee etconduyte des forces quy me pourront ancores venyr de delä, avecpouvoyr d'y Commander comme representant ma personne, aynsyqu' yl avoyt eu samblable qualyte et pouvoyr du feu roy monsyeurmon frere, que luy ay byen voullu contynuer avec toutes lesautres charges et honneurs qu'yl avoyt acquys ä son servyce, pourl'assurance que j'ay qu'yl m'est bun et fydel servyteur. Sy pourle fayt de la dyte Charge yl a besoyn an quelque chose de vostrefaveur, je vous prye Ten assyter et pour toutes ocasyons qu'yl pour-royt avoyr ä treter avec vous pour mon servyce luy ayouster f'oycomme ä moy-mesme". 2
Zerbst tBernb.) Corresp. zwischen Christiaa I. und K. Heinrich IV. Eigh.
1 Am 12. Jan. schreibt S. aus Mümpelgard (Gebhard Truchsess anMansfeld, 27. Jan. Str. A. A. 771), am 25. Jan. an Camerarius ausBasel (bm. Coli. Cam. XIV. Or.); am 24. Febr. aus Bergzabern anSchomberg, am 9. März aus Marburg an L. Wilhelm. Gebhard, derin obigem Sehr. S. .Rückkehr von Langres mitteilt, meint, S., dereinen starken Nachzug bei den ev. Fürsten betreiben solle, werde wohlbei Sachsen, Magdeburg u. „Archivo" nicht sehr willkommen sein; übrigenssollte man, „uamit man den pfaffen was in die äugen gebe", schein-bar die Kreishülfe, tatsächlich aber den Nachzug betreiben; dann wäreder König leicht dahin zu bringen, „das man Vanitatem [Lothringen]und den Jesuiticum [B. v. Strassburg] zugleich strigelte und er also sichder teutschen frontiern versicherte". Vgl. Meister S. 353 f.
2 Ein Sehr. gl. Datums an Würtemberg (betreffend die Erhebung desRestes der deutschen Bewilligungen und die neue Truppenwerbungdurch Sancy (Lettres miss. 111, 155 f. Am 25. Febr./7. Alärz richteteHeinrich IV. zwei Sehr, an Schomberg. Das eine bezieht sich aufkompromittirende Sehr, des ligistischen Agenten Diou in Rom, dieSeh. durch Rucellai in Abschrift an den Papst und (ihrem Inhalt nach) durchdeutsche Fürsten an Lothringen gelangen lassen soll (Mem. d'estat III,301 ff,). Das andere, eine ausführliche Instruktion, beauftragt Seh. die