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. zuführen; sonst könnte leicht Unruhe erregt oder unnötiges Parti-kularwesen eingemischt werden. 14) „Ist fast hei dem heschlusgesetzt, was mass die gewinn auszuteilen sein sollen. Solchs magauch in acht gehabt werden, das man es nicht anders, dann solchsvilleicht gemeint sein mag, und für ein offensionwerk, dem es dangar ehenlich, vorstehe." Ebenso wohl zu bedenken der Passus,dass nicht eher Friede zu machen, als bis, wenn einer der Teil-nehmer gefangen worden, dieser wieder erledigt wäre; „dadurchdann das privatwerk, deme wol uf andere wege rat geschafft werdenkonte, dem publico furgezogen werden wolte,Signatum den 14. febr. anno 90."
Dr. 7278, Vorstehende Schirmverolnigung 1590, Or.
(Februar)
Plauen 298. Vors chläge Johann Casimirs für ein Bündnissder evangelischen Reichsstände.
„Was in namen des churfurstens zu Sachsen, auch durch I,Ch. Gn. selbsten gestern morgen 1 der eh. Pfalz administraten, M.Gn. H., wegen anstellung einer vertreulirhen correspondenz zwischenbeiden iren Ch. und F. Gn. neben Zuziehung anderer chur- undfnrsten mehr, dern man sich ferner zu vergleichen hett, mudlich[!] angebracht und für guetachten begert worden, das hat hoohst-gedachter pfalzgraf mit erfreutem herzen und gemuet verstanden,dankt auch gott dem allmechtigen, das durch dise zusamenkunftdem Vaterland und posteritet zum besten beruerter furgeschlagenercorrespondenz ein vertreulicher anfang gemacht werden mag. Undob sich wohl J. F. Gn. diesmaln sowohl an vertrauten raten ent-blost und mit fuerschlegen, so zu anrichtung einer solchen corre-.spondenz und vertreulichen zusamsetzung gehörig, übel gefastbefinden, auch darumb lieber gesehen, das sie etwas zeitlicherherunter angelangt worden weren, damit sie also der sachen etwasreifer nachdenken mögen: idoch damit teils dies nutzlich und hoch-notig werk sovil möglich befurdert und durch S. F. Gn. bedenkennicht gehindert werde, so haben S. F. Gn. uf nachvolgende pnnetengedacht, die S. F. Gn. ermessens beruerter furseiender vertreulicherzusamsetzung nutzlich und notig inserirt werden solten.
l) Erstlichen weiln man sich zu berichten weiss und in der tatgnugsam erfahren, wie wenig man sich bishero in notfellen uf diekreishulf zu verlassen gehabt, und das der angefochtene stand, ehe
1 Am 3. März schreibt Pauli aus Dresden an J. Camerarius: „inoppido Plawin, ubi sequenti die, XVIII. scilicet, qui concordiae acmortis Lntheri fuit, illmus elector Saxoniae et Joannes Casimirus Pala-tinus convenerant" (Bm. Coli. Cam. XXIV, Or.). Am 17. Febr. warKf. Christian in Zwickau, Pauli, der ihm voran nach Plauen reiste, inMylau; die dringende Einladung M. Georg Friedrichs auf die Plassen-burg wurde vom Kf. mit der Bitte an den M. erwiedert nach Hof zukommen, wo der Kf. und J. C. ihn am 21. aufsuchen wollten (Dr. 10735).Im Gefolge des Kf. war auch Zündelin; vgl. Pauli 3. März: „duximuseum ad conventus istos, ut cum Palatino colloqueretur, quem alioquininvisere constituerat. Et fuit säne ab eo humanissime exceptus." Vgl.S. B. der Münchener Akad. (hist. Kl.) 1882, II, 151; 157.