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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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273
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berührt, und möchte eben so wenig wie Chr. den päpstlichenStänden Ursachen zum Misstrauen geben. Da aber die gefährlichenPraktiken im R. schliesslich den Evangelischen den Boden garauszustossen drohen und diese Dinge weder der Feder noch einemjedem Rat zu vertrauen und eine gemeine Zusammenkunft nicht sobald zu erwarten, schlägt er Chr. eine Zusammenkunft zu Plauenam 18. Febr. vor, wo er sich einzustellen und Chr. zu erwartenentschlossen ist. Dies kann ohne Argwohn und Misstrauen ver-richtet werden. Ihre vertraulichen Besprechungen könnte dannOhr. dem Kf. von Brandenburg mitteilen, damit dem drohendenUnheil mit gesammtem Rat der 3 weltlichen Kff. vorgebaut undund wenn nötig nachher auch andere dazu gezogen werden können.Bittet Chr. eventuell einen andern Ort und Termin zu bestimmen.

Dr. 10735. Or. (pr. Dresden 31. Jan.)

292. Johann Casimi r an Pfalzgraf Johann. 24

JanuarHeilbronner Abschied [No. 249]. Beteiligt sich nicht an der Heidel-Schickung zu Georg Hans und Georg Gustav, aus bekannten Ursachen. bergBilligt das Anhalten pro mandato in camera de non alienando undden Ersatz des WortsGrafschaft" in der Supplikation durchSchloss und Amt Veldenz" sowie die Weglassung der doch aufsErste nicht zu erlangenden petitio sub poena banni.

Mb. 327/26 f. 251. Oop.

293. Kroll an Christian von Sachsen. , 31 -

Januar

Erinnert daran,was ich der bewusten sachen halben, als E. D rea<JenCh. Gn. jüngsten von hinnen verruckt, gnedigst befolen." Einein dieser Stunde hierüber eingetroffene Antwort und Nachrichtnötigt zum Bericht und Aeusserung wegen etlicher Punkte anChr. Da aber, wie Chr. weiss, diese Dinge gar keinen Verzug leidenund in Chr. Abwesenheit nichts angeordnet werden kann, ist esnötig,das E. Ch. Gn. der sachen wichtikeit uach sich one seumniswiderumb in dero land begeben. . .

Datum Dresden, den letsten januarii A. 90."(P. S.) ,,Beiverwart werden E. Ch. Gn. befinden, was sich pfalz-graf Johann Casimir in der bewusten sach* erklert, auch an E.Ch. Gn. selbst mit eigenen handen geschriben." 1 Die andern in J.C. Kanzlei gemachten Sehr, hat er hier behalten; essoll einstweilenvor der Rückkehr Chr. hieraufwi auch der zusamenkunft halben"gebührliche Antwort verfertigt und dann von Chr. unterzeichnetwerden.*Dieweil ich aber auch bedacht, E. Ch. Gn. mochten das

* Durchgestrichen:an D. Pauln."

1 Fehlt hier; nach dem Hinweis auf J. C. Erklärung an Paulidürfte dieses eigh. Sehr, sich auf die Sache der verhafteten Pfalzgräfinbezogen haben; vgl. No. 278.

3 Vgl. No. 290 f. Zwei Antwortschr. des Kf. Dresden den 7. Februarliegen in Conc. von der Hand Krell's vor. Das eine erwidert auf das

Bezold. Briefe des Pfalzgrafen Johann Casimir. TU 18